Lightroom: fremdes Preset installieren.

Hauptsächlich zum eigenen Gebrauch entwickele ich für meine Arbeit mit Lightroom eine Menge Presets (Vorgaben). Nicht alle, aber einige könnten für Dritte interessant sein, wie beispielsweise die recht aufwendig ausgetüftelten Einstellungen für das Plugin Mogrify.

Technisch gesehen ist ein Preset eine einfache Text-Datei, die Lightroom in bestimmten Verzeichnissen ablegt und beim Start einliest. Mit einem Klick auf das Preset werden dann im Programm die hinterlegten Einstellungen vorgenommen, in die man aber jederzeit eingreifen kann. — Doch wie bekommt man fremde Presets nahtlos in das eigene System?

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Colorierung von Fotos

Man kennt den Spaß aus Übersetzungssoftware: Übersetze von Deutsch nach Englisch und wieder zurück nach Deutsch — das Ergebnis ist mit Sicherheit nicht dasselbe, aber lustiger. So ähnlich kannst du auch bei Schwarzweißfotos vorgehen: Mache aus einem Farbfoto ein Schwarzweißbild und coloriere es.

Je nach Grauwert ganz unterschiedliche Ergebnisse.

Je nach Grauwert ganz unterschiedliche Ergebnisse.

Oder du hast noch alte Fotos, die tatsächlich „nur“ in schwarzweiß vorliegen. Wie dem auch sei, ein Bild nachträglich mit Farben zu versehen, kann die Kreativität fördern. Ein Entwickler versucht es mit Hilfe eines Algorithmus‘ automatisiert zu tun und stellt eine Testplattform kostenlos zur Verfügung.

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Update: Lightroom 6.8 mit Referenzansicht.

Es ist wieder so weit, heute gibt’s mal wieder ein Update für Lightroom: Inzwischen sind wir bei der Version CC 2015.8 bzw. 6.8 angekommen.

Update auf Lightroom 2015.8 bzw. 6.8.

Update auf Lightroom 2015.8 bzw. 6.8.

Wozu die 330 Megabyte gut sein sollen, verrät der Infotext
(Quelle: Adobe Application Manager, Dez. 2016):

Dieses Update für Lightroom CC beinhaltet die Referenzansicht. In der Referenzansicht können Sie Ihre Bearbeitungen direkt im Entwicklungsmodul visuell anpassen und mit einem Referenzbild vergleichen. Dieses Update enthält auch Fehlerbehebungen und bietet Unterstützung für neue Kameras.

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Dieses Buch mußt du haben: Mein Praxisbuch zum Workflow mit Lightroom.

Versprochen ist versprochen: Pünktlich zum 2. Geburtstag meines Sohnes gibt es ein Mein Praxisbuch zum Workflow mit Lightroom.Upgrade meines Bildbearbeitungsbestsellers „Das Praxisbuch zum Workflow für Lightroom 6″.

Mein Praxisbuch zum Workflow mit Lightroom.

Im Oktober 2015 veröffentliche ich die erste Ausgabe, seither bereinige ich in einigen Zwischenversionen kleine Fehler und aktualisiere Details. Und die Arbeit lohnt sich: Seit Erscheinen ist das Buch unterbrochen unter den Top 10, oft sogar als Bestseller ganz oben und meist als einziges Buch aus dem Selfpublishing. Das freut mich sehr und spornt an.

Hatte die ganze Zeit schon etwas Mühe das Konzept von Lightroom zu durchschauen, zumindest war der Zeitaufwand recht hoch. Mittels dieses Buchs habe ich in knapp drei Tagen eigentlich alles Notwendige kennengelernt, ohne Umschweife und einfach auf den Punkt gebracht – Vielen Dank dafür. (Quelle: Amazon)

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Praxistest: Fujifilm Instax SP-2 druckt sofort.

Seit der Computer am Arbeitsplatz Einzug gehalten hat, ist vom „papierlosen Büro“ die Rede — doch meist ist das Gegenteil ist der Fall. Und obwohl Smartfons und Digitalkameras Schnappschüsse direkt in die sozialen Netzwerke hochladen können, gibt es auch bei Bildern den Wunsch nach Papier.

Fuji Instax SP-2 druckt sofort.

Fuji Instax SP-2 druckt sofort.

Das führt zu einer Renaissance des Sofortbildes, das wir sonst oft nur noch als Look kennen. Nach dem weitgehend erfolglosen Zink (zero ink) von Polaroid liefert der alte Rivale Fujifilm vom Instax-Smartfon-Sofortbild-Drucker nun die Weiterentwicklung SP-2 aus.

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Canon optimistisch: Koexistenz von Fotokamera und Smartphone. [GfK-Studie]

[PM] Ersetzen Bilder bald das Kommunikationsmittel Nummer eins, den Text? Es sieht ganz so aus. Im Rahmen der diesjährigen photokina stellte Canon Deutschland die Ergebnisse einer repräsentativen Studie vor, die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung e.V. (GfK) durchführte. Ziel war es, Nutzergewohnheiten und -wünsche zu erfragen und gleichzeitig ein aussagekräftiges Bild von der Fotografie der Zukunft zu erhalten.

Fotografie ist Teil unseres Lebens
Ein deutliches Ergebnis der Umfrage: Wir kommunizieren visueller denn je. Immer häufiger wird vor allem online lieber mit Bildern kommuniziert als mit Text. So gaben über 90 Prozent der 14- bis 29-Jährigen an, gleich oft oder häufiger mit Bildern in sozialen Netzwerken zu kommunizieren als noch vor drei Jahren. Auch bei der Altersgruppe 30 bis 49 Jahre löst das Bild den Text immer mehr ab.

Die klare Erkenntnis: Fotografieren ist ein generationenübergreifendes Hobby. 100 Prozent der 14- bis 19-Jährigen gaben an, zu fotografieren. Nur 0,5 Prozent der 20- bis 29-Jährigen fotografieren nicht. Diese Tendenz zieht sich bis in die Gruppe der über 60-Jährigen, von denen knapp 94 Prozent fotografieren. „Das sind Zahlen, von denen wir in analogen Zeiten nicht einmal zu träumen wagten“, so Rainer Führes, Geschäftsführer von Canon Deutschland.

Kommentar: Hier werden das Wort „fotografieren“ und der Anspruch zu „fotografieren“ vermischt: In FB zu posten, wie der Kumpel besoffen über’n Zaun hängt mag zwar ein „Bild“ sein aber kein „Foto“ eines (Hobby-) Fotografen. Das ist so ähnlich wie „sehen“, wenn sich etwas auf der Netzhaut abbildet oder „sehen“, im Sinne von verstehen. Und selbst dann muß man zwischen „Notiz“ und „Kunst“ unterscheiden. In so fern gilt wieder einmal, trauer keiner Statistik…

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Fotowettbewerb, nein Danke! [Kommentar]

Ein Veranstaltungsnewsletter macht mich auf den Fotowettbewerb „Zeig‘ uns Dein Hannover!“ aufmerksam. Obwohl ich viel und gern auch in Hannover fotografiere, werde ich nicht teilnehmen.

So ein (Foto-) Wettbewerb ist eine zweischneidige Sache: Einerseits verstehe ich natürlich den Marketinggedanken des Mitmacheffekts und wer selten in der Öffentlichkeit steht freut sich, wenn sein Bild gezeigt wird. Auf der anderen Seite werden Fotowettbewerbe zur billigen Bildbeschaffung mißbraucht.

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