Familienfotografie — am falschen Ende gespart…

Gerade wirbt ein Newsletter wieder für ein kostenloses „E-Book“ zur Fotografie. Das muß ich mir natürlich einmal näher ansehen: „Familienfotografie — Portraitfotografie für Jedermann“.

Schönes Foto -- ist aber nicht vom Autor, dafür die Tippfehler. (Quelle: a. a. O., S. 5)

Schönes Foto — ist aber nicht vom Autor, dafür aber die Tippfehler.
(Quelle: a. a. O., S. 5)

Aha, Familenfoto bedeutet also Portraitfotografie. Glaubt der Fotograf aber selber nicht, denn es ist fast ein Rundumschlag in Sachen Fotografie — wenn auch auf fast jedem Bild eine Person zu sehen ist (Bild Seite 19, ein einsamer Wanderer in der Wüste — Familie? Portrait?). Auf der Downloadseite werden folgende Themen beschrieben:

  • Wichtige Grundsätze der Portraitfotografie
  • Nützliche Tipps zur Familienfotografie
  • Praktische Hinweise für ein perfektes Familienportrait
  • Wissenswertes zum Thema Kinderfotografie
  • Hilfreiche Fotografie-Tipps für Familienfeste

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Lightroom 6 — Das Praxisbuch zum Workflow.

Der Oktober ist ein toller Monat: Oberlehrer ist wieder da, Junior feiert Geburtstag und mein eBook „Lightroom 6: Das Praxisbuch zum Workflow. “ ist endlich fertig — Das Praxisbuch zum Workflow mit Lightroom 6soweit ein Fachbuch jemals fertig sein kann… Aber dafür habe ich mir ja ein Upgrade-Konzept überlegt.

Das Praxisbuch zum Workflow mit Lightroom 6
(sowie Ein- und Umsteiger von LR 5)

Dieses Buch muß ich haben!

Warum ausgerechnet „Das Praxisbuch zum Workflow“ Buch in die Hand nehmen? Dieses Buch geht davon aus, was du machen möchtest: Nämlich Bilder zu bearbeiten und Spaß an der Fotografie zu haben! Du erfährst, was du machen mußt und wie du es machen mußt, um Bilder mit Lightroom zu organisieren, toll zu bearbeiten, schnell wiederzufinden — und stolz darauf zu sein (während andere noch in den Funktionsmenüs rumwühlen).

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Paßbilder selbst gemacht

Man glaubt es kaum, anders als landläufig angenommen, gibt es keine Pflicht einen (Personal-) Ausweis mitzuführen. Es gibt lediglich eine Pflicht einen Personalausweis zu besitzen… So muß man alle Jahre zum Amt dackeln — das sich jetzt euphemistisch Paßfoto selbst anfertigen.„Bürgerbüro“ nennt — und dort einen neuen beantragen, macht rund 30 Euro!

Paßfoto selbst anfertigen.

Prinzipiell kommen dazu noch die Kosten für ein biometrisches Paßbild sowie der Aufwand überhaupt erstmal zum Fotografen zu gehen. Dank ausgereifter Digitaltechnik kann man dies inzwischen in guter Qualität „nebenbei“ selbst erledigen.

In einem zweiteiligen Workshop bei 7oom.net erläutere ich wie man das am besten macht: Im ersten Teil beschreibe ich das Setup (Ausrüstung) und was man bei der Aufnahme beachten muß. Im zweiten Teil geht es mit der Bearbeitung in Lightroom weiter: So erstellt man das korrekte Format von 3,5 x 4,5 cm und bestimmt die Anzahl der Bilder auf einem Ausdruck. Der Zeitaufwand ist „Übungssache“, der Materialaufwand liegt bei 50 Cent für den Thermosublimationsdruck.

Lumia 640 im Praxistest — viel Fon, wenig smart.

Mein Handy ist gut zwei Jahre alt und obwohl ich nicht vertraglich gebunden bin, mache ich mir Gedanken über eine Neuanschaffung. Das liegt zum einen daran, daß wieder einmal „alle“ mit einem tollen neuen Gerät rumrennen. Andererseits hat sich selbst die relativ einfache Kamera in meinem aktuellen Gerät als Alternative zur zusätzlichen Schnappschußkamera bewährt (zumindest bei gutem Licht). Zur Dokumentation ist sie immer zur Hand, sogar fürs schnelle Produktfoto taugt sie. Dank Dropbox-Kamera-Upload stehen die Bilder ohne Fummelei automatisch auf meinem Büro-PC zur Verfügung.

Microsoft Lumia 640

Microsoft Lumia 640

Smartfon und Tablett-PC haben sich zu nützlichen Hilfsmitteln im Büro und der Fotografie entwickelt. Nachdem mir die Bloatware bei Android gegen den Strich geht, schaue ich mich einmal um, was sich in den vergangenen zwei Jahren so getan hat. Über den Kollegen- und Bekanntenkreis werde ich auf ein schon längst abgeschriebenes Gespann aufmerksam: Die Kooperation von Nokia mit Microsoft unter dem Stichwort Lumia. Meine Freundin kauft sich recht spontan ein Lumia 640 für sparsame 140 Euro, ich greife erstmal auf eine Teststellung von Microsoft zurück. Da es ja nur um eine neue Hardware geht, sondern einen möglichen Systemwechsel, gibt’s einige Hinweise zu Unterschieden mit Android.

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Lightroom Statistik: Ich weiß, wie du fotografierst…

Wir alle lieben Statistik — obwohl es in vielen Fällen die Grundlage von unerwünschter Manipulation sein kann. Gerade stoße ich auf ein Browsertool, das Lightroom und Statistik zusammenbringt.

The Analytics Dashboard For Lightroom wertet die Katalog-Datei statistisch aus.

The Analytics Dashboard For Lightroom wertet die Katalog-Datei statistisch aus.

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Collage aus Vorher-nachher-Vergleich mit ein paar Klicks

Das kennt man aus dem Redaktionsalltag: Man tüftelt an einem Problem — und daraus entsteht ein neues. Im Rahmen dieser Website heißt das fast immer auch ein neues Thema: Ob es nun um einen DNG-Codec oder das Entrastern von gescannten Bildern geht, bei vielen Gelegenheiten kann ein Vorher-nachher-Vergleich sehr nützlich sein.

Vorher-Nachher-Vergleich zur Dokumentation.

Vorher-Nachher-Vergleich zur Dokumentation.

Vor ein paar Tagen kommt man Vater mit einem alten Zeitungsartikel und fragt, ob ich ein Bild scannen könnte. Das Scannen gerasteter Vorlagen ist nicht unproblematisch und ich möchte anschließend natürlich wissen, ob meine Technik überhaupt etwas bringt…

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Mit dem Canon Selphy CP1000 unterwegs drucken

[PM / thl] Man kann ewig darüber diskutieren, welches der „richtige“ Drucker fürs Büro oder zu Hause ist. Ein universelles Gerät, das „alles“ kann oder doch lieber Spezialisten? Wenn es schnell und dokumentenecht sein soll, setze ich auf Schwarzweißlaserdrucker. Fotos für Ausstellungen gebe ich zum Dienstleister, denn kaum ein bezahlbarer Drucker kann mehr als DIN A3. Doch so ganz ohne Farbe mag ich bei meiner Digitalfotografie dann doch nicht sein.

Der kleine, aber feine Canon Selphy 1000 (Bild: Canon)

Der kleine, aber feine Canon Selphy CP 1000
(Bild: Canon)

Als Kompromiß kaufe ich mir schon vor einigen Jahren einen kleinen, aber feinen Canon Selphy CP780. Als Auslaufmodell gibt es ihn für 60, 70 Euro, aktuelle Geräte kosten um die 100 Euro. Gedruckt wird als Thermosublimation in 10 x 15 cm über spezielle Kits aus Papier und Transferfolie, womit ein Foto etwa 50 Cent kostet. Das Gerät ist nicht zum Massendruck gedacht, sondern spielt seine Vorteile in Sachen Mobilität aus, zum Beispiel auf Veranstaltungen oder Partys: Es ist klein und handlich, kann ohne Computer direkt von der Kamera drucken, bietet einfache Bearbeitungsfunktionen und ist mit zusätzlichen Akku sogar vom Stromnetz unabhängig. Im Gegensatz zum Tintenstrahler kann auch nichts eintrocknen, die Bildqualität ist hervorragend. — Die Modellreihe wird kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Jetzt ist das Modell CP 1000 erhältlich.

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