F-Tasten statt Action Keys

Jeder, der mit einem Computer produktiv arbeitet, nutzt Tastenkürzel und Funktionstasten (zum Beispiel F5 Reload, F7 Rechtschreibkontrolle oder F11 für Vollbildschirmmodus und Alt+F4 zum Beenden von Tasks). Die „F-Tasten“ sind seit den 80er Jahren Standard auf jeder Tastatur. Mit dem Aufkommen von Notebooks und erst recht Netbooks wollen einige Hersteller die Extrazeile einsparen bzw. mit einem zweifelhaften Mehrwert versehen.

Ich will Funktionstasten.

Ich will Funktionstasten.

Somit tauchen stattdessen allerlei proprietäre Sondertasten für das absolut unverzichtbare Audio- und Video-Streaming oder Umschalten des Monitorausgangs auf. Wie kann man das wieder zurechtrücken? — Neuer Rechner, dasselbe Problem: Die hilfreichen F-Tasten sind wieder ein Stück kleiner geworden und zur Hardware-Steuerung umbelegt.

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Libre-Office Writer: Seltsamer Eintrag im Inhaltsverzeichnis.

Libre-Office Writer ist meine Textverarbeitung, leistungsfähiger und zuverlässiger als Word (zumindest was meine letzte Word-Version betrifft) und ohne drohendes Zwangsabo. Zuerst nutze ich es nur für meine Bücher, jetzt auch für sämtliche Textdokumente. Bei solch intensiver Nutzung stoße ich natürlich gelegentlich auf Ungereimtheiten (wie zum Beispiel mysteriöse Trennlinien). Ob die durch Fehlbedienung oder Fehlfunktion zu Stande kommen, läßt sich nicht immer feststellen. Ich berichte hier über meinen Workaround für einen Geistereintrag im automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis.

Seltsamer Eintrag im Inhaltsverzeichnis von LibreOffice.

Seltsamer Eintrag im Inhaltsverzeichnis von LibreOffice.

Das Phänomen: Der erste Eintrag ist eine Zahl, gefolgt von der angeblichen Seitenzahl — die allerdings nicht ihrem Wert entsprechend „mittendrin“, sondern immer in der ersten Zeile erscheint — hier:

79 …………………………………………. 43

Einige Zeit ist mein Workaround, daß ich ihn durch manuelle Bearbeitung des Inhaltsverzeichnisses lösche. Das hat aber den Nachteil, daß er bei einer automatischen Aktualisierung immer wieder auftaucht. Außerdem übernehmen ich die einmal ausgetüftelte Buchvorlage gern für andere Projekte und schleppe den Fehler so mit. — Eine „richtige“ Lösung muß her!

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Wie schreibe ich gute Texte? 5 Tipps für Autoren und solche, die es werden wollen

  1. Lesen: Wer schreiben will, sollte zunächst lesen. Und zwar möglichst viel und oft. Dadurch verbessern sich dein Wortschatz und dein Gefühl für Sprache, du erkennst, welche Texte und Formulierungen dich ansprechen. Wie sind diese aufgebaut? Wie ist der Stil? Allein durch das Lesen lernt man bereits viel über das Schreiben.
  2. Ein Konzept erstellen: Egal ob man einen Roman, einen Blogbeitrag oder wissenschaftlichen Artikel schreiben möchte, einfach draufloszuschreiben, ist in der Regel keine gute Idee. Stattdessen solltest du dich fragen: „Was will ich überhaupt schreiben?“ Entwickle den Plot für deine Geschichte in groben Zügen und notiere ihn. Sammle die Themen, die du in deinem Artikel behandeln willst (Ideen bietet z. B. das Keyword Recherche Tool) und strukturiere sie sinnvoll. Kurz gesagt: Entwickle einen roten Faden, an dem du dich beim Schreiben entlanghangeln kannst.
  3. Endlich anfangen: Aller Anfang ist schwer und beim Schreiben erst recht. Wenn du einen ungefähren Plan hast, was du schreiben möchtest, zögere nicht länger und hau in die Tasten (beziehungsweise schnapp dir Zettel und Stift und leg los). Es geht nicht darum, dass jeder deiner Sätze gleich perfekt sind, sondern darum, dass du sie überhaupt schreibst. Überarbeiten kannst du deinen Text später immer noch.
  4. Rechtschreibung und Grammatik: Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass ein guter Text möglichst fehlerfrei ist. Mit Hilfe des Dudens, mit Rechtschreibprogrammen und sorgfältigem Korrekturlesen, solltest du keine Probleme haben, formal korrekte Texte zu verfassen. Warum Rechtschreibung und Grammatik sowohl online als auch offline immer noch sexy sind, sowie weitere Tipps zur erfolgreichen Korrektur von Texten erfährst du übrigens im ABAKUS Blogbeitrag „Rechtschreibung und korrekte Grammatik – Vorteile aus SEO Sicht“.
  5. Übung macht den Meister: Es dauert seine Zeit, bis man seinen eigenen Stil, seine persönliche Schreibstimme, findet. Lass dich also nicht entmutigen und bleib am Ball. Plane dir regelmäßig Zeiten zum Schreiben ein und hör nicht auf, bevor du eine vorher festgelegte Anzahl an Wörtern, zum Beispiel 500, geschrieben hast. Versuche dich an verschiedenen Genres oder bearbeite Schreibübungen, von denen man online jede Menge findet. Je mehr du schreibst, desto besser wirst du.
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Was das professionelle Bloggen so schwer macht

Blogs gibt es wie Sand am Meer. Manche sind interessant, andere nicht der Rede wert. Wer den eigenen Blog professionell aufziehen möchte, muss sich im Vorfeld viele Gedanken machen.

  • Wie soll der Blog ausgerichtet sein?
  • Was ist meine Mission?
  • Für wen möchte ich schreiben?
  • Welches Ziel verfolge ich mit meinem Blog?

 Stehen die Antworten auf diese Fragen fest, geht man noch weiter:

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LO Writer: Mysteriöse graue Linie treibt mich in den Wahnsinn

Wann immer ich eine neue (Schreib-) Software installiere, führt mein erster Weg meist in die Einstellung der Auto-Korrekturen. Sie sind gut gemeint, orientieren sich leider an DAUs — und treiben arglose Vielschreiber in den Wahnsinn. Sofort abschalten.

Solche Linien markieren Bereiche...

Solche Linien markieren Bereiche…

Leider gibt es so etwas auch beim Libre Office Writer: Aus zwei Minuszeichen hintereinander wird ein Gedankenstrich — ganz nett. Aus ganz vielen Minuszeichen hintereinander wird nach [Return] eine Trennlinie — überraschend… Noch überraschender ist es, wie schwer es ist, diese Dinger wieder loszuwerden…

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LO Writer: Schusterjungen verhindern Absatzformatierung.

Eine kleine Notiz zu Libre Office Writer: Gerade brüte ich über eine Formatvorlage, die bei einer Aufzählung lange Absätze beim Umbruch immer komplett verschiebt. Ganz klar, das ist eine Funktion unter Textfluss, doch unter Optionen ist Absatz nicht trennen einerseits gar nicht ausgewählt, andererseits auch nicht anklickbar.

Absatz nicht trennen deaktiveirt, wenn Schusterjungenregelung aktiv

Absatz nicht trennen deaktiviert, wenn Schusterjungenregelung aktiv.

Des Rätsels Lösung: Wenn Schusterjungenregelung und Hurenkinderregelung aktiviert sind, wird Absatz nicht trennen deaktiviert — machst du bei den beiden o. g. Funktionen das Häkchen weg, kannst du auch die Absatztrennung verwenden.

PDF: Drucken verweigert und Kopieren gesperrt — na und?

Ich bin ja kein Freund von PDF, vor allem, wenn es ein E-Buch sein soll. Und dann gibt es noch die besonderen Fälle, wo mir die alte Ausgabe eines Buches geschenkt wird, dann aber doch wieder nicht: Drucken verweigertDrucken verweigert, Text kopieren gesperrt… Das nervt.

„Drucken verweigert“ ist kein wirklicher „Schutz“.

Ich erinnere mich noch ganz gut an den „Paßwortschutz“ in WinWord II: im Header vor dem normalen Text stand das Paßwort im Klartext. Jeder, der die Datei einfach in einem Text- oder ggf. Hex-Editor zu öffnen wußte, konnte dort einfach nachsehen.

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