Bildschirm abdunkeln für ablenkungsarmes Arbeiten

Wer am Computer produktiv arbeitet, läuft leider immer Gefahr abgelenkt zu werden. Speziell fürs Schreiben gibt es als Alternative zur bunten Textverarbeitung schlanke Editoren, die wie zu Terminalzeiten nur ein einfaches Textfenster darstellen und selbst Bedienelemente komplett ausblenden (so habe ich mein erstes Buch geschrieben).

Bildschirm abdunkeln für ablenkungsarmes Arbeiten

Bildschirm abdunkeln für ablenkungsarmes Arbeiten.

Das ist eigentlich nicht schlecht, doch bei anderen Aufgaben hilft das leider nicht. Da ist die Idee von Le Dimmer umfassender: Egal wieviele Fenster auf dem Desktop geöffnet sind, es kann immer nur eines aktiv sein. Dies macht sich das Tool zu nutze, eine sowieso schon angelegte Eigenschaft zu verstärken: Alles andere wird deutlich(er) ausgegraut, so daß es weniger ablenken kann.

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Datenmüll auf PC beseitigen

Es gab einmal eine Zeit, da startet man ein Programm, verwendet es und wenn es beendet wird, ist es auf dem Rechner quasi nicht mehr existent. Das hat sich leider grundlegend geändert. Viele, auch kleine Programme, verteilen überall ihre Hilfsdateien. Große Firmen versuchen über das Internet ihre Kunden online zu „kontrollieren„. Browser, die ja nur Texte darstellen (was ja ein Irrtum ist), stellen durch unerwünschtes Tracking ein besonderes Problem dar. Solche Dateien sind nicht nur aus Datenschutzgründen bedenklich, sie kosten auch Speicherplatz und Performance.

Bleachbit beseitigt Datenmüll.

BleachBit beseitigt Datenmüll.

Willst du solche Programme loswerden, mußt du sie löschen. Doch eine wirkliche Deinstallation ist schwierig, nicht selten bleiben unerwünschte Dateien bzw. Einträge zurück. Diese zu beseitigen ist leider eine „Wissenschaft“ geworden. Lange Zeit ist CCleaner das Programm der Wahl — leider ist es inzwischen eher Teil des Problems als Teil der Lösung. Einen neuen Versuch kannst du mit BleachBit wagen. Immerhin ist es Opensource, so daß es erstmal unverdächtig erscheint und mit der Versionsnummer 4 auch eine gewisse Kontinuität aufweist (für Windows und Linux).

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F-Tasten statt Action Keys

Jeder, der mit einem Computer produktiv arbeitet, nutzt Tastenkürzel und Funktionstasten (zum Beispiel F5 Reload, F7 Rechtschreibkontrolle oder F11 für Vollbildschirmmodus und Alt+F4 zum Beenden von Tasks). Die „F-Tasten“ sind seit den 80er Jahren Standard auf jeder Tastatur. Mit dem Aufkommen von Notebooks und erst recht Netbooks wollen einige Hersteller die Extrazeile einsparen bzw. mit einem zweifelhaften Mehrwert versehen.

Ich will Funktionstasten.

Ich will Funktionstasten.

Somit tauchen stattdessen allerlei proprietäre Sondertasten für das absolut unverzichtbare Audio- und Video-Streaming oder Umschalten des Monitorausgangs auf. Wie kann man das wieder zurechtrücken? — Neuer Rechner, dasselbe Problem: Die hilfreichen F-Tasten sind wieder ein Stück kleiner geworden und zur Hardware-Steuerung umbelegt.

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Libre-Office Writer: Seltsamer Eintrag im Inhaltsverzeichnis.

Libre-Office Writer ist meine Textverarbeitung, leistungsfähiger und zuverlässiger als Word (zumindest was meine letzte Word-Version betrifft) und ohne drohendes Zwangsabo. Zuerst nutze ich es nur für meine Bücher, jetzt auch für sämtliche Textdokumente. Bei solch intensiver Nutzung stoße ich natürlich gelegentlich auf Ungereimtheiten (wie zum Beispiel mysteriöse Trennlinien). Ob die durch Fehlbedienung oder Fehlfunktion zu Stande kommen, läßt sich nicht immer feststellen. Ich berichte hier über meinen Workaround für einen Geistereintrag im automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis.

Seltsamer Eintrag im Inhaltsverzeichnis von LibreOffice.

Seltsamer Eintrag im Inhaltsverzeichnis von LibreOffice.

Das Phänomen: Der erste Eintrag ist eine Zahl, gefolgt von der angeblichen Seitenzahl — die allerdings nicht ihrem Wert entsprechend „mittendrin“, sondern immer in der ersten Zeile erscheint — hier:

79 …………………………………………. 43

Einige Zeit ist mein Workaround, daß ich ihn durch manuelle Bearbeitung des Inhaltsverzeichnisses lösche. Das hat aber den Nachteil, daß er bei einer automatischen Aktualisierung immer wieder auftaucht. Außerdem übernehmen ich die einmal ausgetüftelte Buchvorlage gern für andere Projekte und schleppe den Fehler so mit. — Eine „richtige“ Lösung muß her!

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LO Writer: Mysteriöse graue Linie treibt mich in den Wahnsinn

Wann immer ich eine neue (Schreib-) Software installiere, führt mein erster Weg meist in die Einstellung der Auto-Korrekturen. Sie sind gut gemeint, orientieren sich leider an DAUs — und treiben arglose Vielschreiber in den Wahnsinn. Sofort abschalten.

Solche Linien markieren Bereiche...

Solche Linien markieren Bereiche…

Leider gibt es so etwas auch beim Libre Office Writer: Aus zwei Minuszeichen hintereinander wird ein Gedankenstrich — ganz nett. Aus ganz vielen Minuszeichen hintereinander wird nach [Return] eine Trennlinie — überraschend… Noch überraschender ist es, wie schwer es ist, diese Dinger wieder loszuwerden…

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LO Writer: Schusterjungen verhindern Absatzformatierung.

Eine kleine Notiz zu Libre Office Writer: Gerade brüte ich über eine Formatvorlage, die bei einer Aufzählung lange Absätze beim Umbruch immer komplett verschiebt. Ganz klar, das ist eine Funktion unter Textfluss, doch unter Optionen ist Absatz nicht trennen einerseits gar nicht ausgewählt, andererseits auch nicht anklickbar.

Absatz nicht trennen deaktiveirt, wenn Schusterjungenregelung aktiv

Absatz nicht trennen deaktiviert, wenn Schusterjungenregelung aktiv.

Des Rätsels Lösung: Wenn Schusterjungenregelung und Hurenkinderregelung aktiviert sind, wird Absatz nicht trennen deaktiviert — machst du bei den beiden o. g. Funktionen das Häkchen weg, kannst du auch die Absatztrennung verwenden.

PDF: Drucken verweigert und Kopieren gesperrt — na und?

Ich bin ja kein Freund von PDF, vor allem, wenn es ein E-Buch sein soll. Und dann gibt es noch die besonderen Fälle, wo mir die alte Ausgabe eines Buches geschenkt wird, dann aber doch wieder nicht: Drucken verweigertDrucken verweigert, Text kopieren gesperrt… Das nervt.

„Drucken verweigert“ ist kein wirklicher „Schutz“.

Ich erinnere mich noch ganz gut an den „Paßwortschutz“ in WinWord II: im Header vor dem normalen Text stand das Paßwort im Klartext. Jeder, der die Datei einfach in einem Text- oder ggf. Hex-Editor zu öffnen wußte, konnte dort einfach nachsehen.

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