Umsatz und Gewinn beim Wachsen zusehen

Auf eine interessante Grafik macht mich @Handgemenge aufmerksam: „Turning a Profit — How Quickly Tech Companies Build Wealth“. Die Grafik ist ein schönes Beispiel für Datenvisualisierung in modernem Webdesign und zeigt anschaulich Umsatz und Gewinn ausgewählter Technikunternehmen.

Datenvisualisierung bei Großunternehmen (Quelle: WorldPay Zinc)

Datenvisualisierung bei Technikunternehmen
(Quelle: WorldPay Zinc, 1.4.2014)

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Ja, doch, nein, ja — so kurz kann ein Interview sein.

Sie sind ziemlich ätzend, die „Interviews“ mit Sportlern unmittelbar nach einem Spiel. Aber auch die Fragen, wenn ein Politiker auf dem Sprung ist können nach hinten losgehen. Ein schon legendäres Beispiel ist das Interview von Friedrich Nowottny mit Willy Brandt für den „Bericht aus Bonn“ 1972.

Ja, doch, nein, ja…

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Journalistenpreise

Wenn man journalistische Fachliteratur durchblättert, stößt man immer wieder auf Hinweise zu Journalistenpreisen, allerdings oft nur eine Notiz oder im Heft verstreut. Ein bißchen einfacher kann man es sich machen, wenn man die Auflistung Journalistenpreise bei „journalist online“ aufruft.

Die Ausschreibungen lassen sich nach Thema, Zielgruppe und Veranstalter durchforsten — oder einfach alle auf einmal anzeigen. Wie man es in diesem Bereich gewohnt ist, gibt es viel Ehre, aber nicht selten auch ein Preisgeld von mehreren Tausend Euro.

Im Februar 2014 enden beispielsweise eine Menge Wettbewerbe bei denen die Fotografie im Mittelpunkt steht: Deutscher Kamerapreis, Freelens Award, Lumix Multimedia Award (siehe auch „Lumix Festival„).

Die E-Mail-Bombe „an alle“

Als E-Mail-Bombe bezeichnet man das Überfluten eines Postfaches mit unerwünschten E-Mails. Sofern es sich nicht um einen gezielten Anschlag handelt, liegt dies nicht selten an Gleichgültigkeit oder Gleichgültigkeit: Das sind beispielsweise die wichtigen Benachrichtigungen „an alle“ innerhalb des Firmennetzwerkes, wenn am Fahrzeug XY das Licht brennt, es aus ist, jmd. ein Buch zu verkaufen hat (und es verkauft ist), der Masseur im Hause ist, noch ein Termin frei ist — und er vergeben ist… Besonders schön ist dies nach einem Urlaub, wo fast der gesamt Eingangsordner aus solch erhellenden Nachrichten der letzten 14 Tage besteht — und wirklich wichtige Nachrichten in dieser Flut u. U. unter die Räder die geraten.

E-Mails professionell versandt.

E-Mails professionell versandt.

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Rechthaberei… Beiträge auf Slideshare

Je einfacher das Fotografieren aus technischer Sicht wird, desto komplizierter wird es aus rechtlicher. Ob engagierter Hobbyist, Freiberufler oder Webentwickler, sowohl bei der Aufnahme vor Ort als auch bei der anschließenden Verwendung auf einer Website muß man sich um Bilder Gedanken machen. Statt dicker Fachbücher hat sich die Recherche im Internet bewährt. Auf Plattformen wie Slideshare findet man oft Vortragsfolien (daher der Name) oder „Handouts“ von Vorträgen. Diese kommen meist nicht nur schnell auf den Punkt, sind praxisnah und in der Regel kostenlos.

Erster Treffer: „Das Recht am eigenen Bild. Einschränkung bei der bildlichen Darstellung von Personen“ — Hört sich vielversprechend an — doch als ich zur Checkliste vorrücken möchte, merke ich: Es ist leider wieder einmal nur ein nicht kenntlich gemachtes Probekapitel, das aus vier Seiten besteht… Auch „Leitfaden zum Fotorecht“ ist nur eine Leseprobe. Ärgerlich, doch dazu nützlich, an Hand der automatischen Vorschläge von Slideshare weiter zu suchen.

Achtung, dieser Beitrag ist weder Rechtsberatung noch Empfehlung, sondern lediglich ein Hinweis auf rechtliche Fragestellungen. Manchmal hilft noch der gesunde Menschenverstand….

Die weitere Suche bringt bessere Treffer…

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Recherchedienste — Fluch oder Segen?

Im gelobten Land der Dichter und Denker wird es immer schwieriger als verantwortungsvoller Redakteur/Journalist von seiner Arbeit leben zu können. Vor allem freiberufliche Tätigkeit und sorgfältige Recherche schließen sich fast aus, zumal die über das angeblich notwendige #Leistungsschutzrecht jammernden Verlage nicht selten rechtswidrig eine unbezahlte Mehrfachnutzung der Artikel praktizieren.

Können sog. Recherche-Dienstleister die Lösung sein? Der Knackpunkt: So weit ich es verstehe, ist es meist im Prinzip eine Pressemitteilungen-Datenbank bzw. Auskunftsdienst, der über zahlende PR-Abteilungen finanziert wird. So erläutert es die Autorin Lisa Srikiow in ihrer Info zum Anbieter Recherchescout: Ihr Geschäftsmodell basiert auf der Theorie: Journalisten wollen Informationen, Unternehmen Öffentlichkeit. (…) Unternehmen wiederum bezahlen dafür, ihre Themen zu lancieren. (Quelle: a. a. O.)

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Notizen zum E-Buch: Shareconomy, Buchhandel, Selfpublisher, Interview Emily Bold.

Das E-Buch wird nicht selten mit Skepsis betrachtet, weil es oft als kostensparender, aber unbequemer Ersatz eines Handbuches herhalten muß oder viele Hobbyautoren unausgegorenen Kram als „Buch“ ins Netz stellen, sogar „Spam-Bücher“ gibt es bereits. Doch niemand stellt ebenso das Konzept der Tageszeitung in Frage, nur weil es die „Blöd“-Zeitung gibt…

Obwohl es das Konzept elektronischer Bücher nun schon seit Jahrzehnten gibt, bekommt es erst durch brauchbare Hardware seit zwei, drei Jahren neue Impulse: Man ist zum Lesen nicht mehr an den Bürocomputer gefesselt, mit einem handlichen Kindle kann man gemütlich auf der Terrasse oder sogar in der Strapazenbahn lesen. Trotzdem gibt es noch immer einen latenten Rechtfertigungsdruck…

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