Ansprechende Buchpräsentation mit Packshot

Zum Selfpublishing gehört gehört auch Selfmarketing. ProduktpräsentationDas fängt mit dem richtigen Klappentext bei Amazon & Co. an und geht bis zur eigenen Website. Da macht es sich dann gut, wenn man neben der Titelseite alternativ eine Art „Packshot“ hat.

Produktpräsentation etwas anders.

Wer souverän im Umgang mit einem Grafikprogramm ist, kann es sich notfalls selbst zusammenbasteln, doch der Aufwand ist relativ hoch. Wie gut, daß es dafür Tools gibt.

Bei der Recherche kurzzeitig Ernüchterung: Eine Menge Programme liefern nur winzige Ergebnisse oder können nicht mit voller Farbtiefe umgehen. Oder es ist von Anfang an kostenpflichtig. Einen akzeptablen Kompromiß bietet das Online-Tool MyCoverMaker: Wenn du dich registrierst (dafür hast du im Zweifelsfall eine spezielle E-Mail-Adresse), kannst du immerhin sechs von mehr als 150 Darstellungen gratis nutzen. Hört sich im Verhältnis wenig an, aber bei der Menge gibt es viele uninteressante Variationen und die kostenlose Auswahl repräsentiert grob die Gruppen.

Es gibt eine passable Auswahl auch an freien Covern.

Es gibt eine passable Auswahl auch an freien Covern.

Über „create this cover“ geht’s los. Wie bei vielen anderen Tools dieser Art gibt es die Möglichkeit, bei Null anzufangen: also Farbverläufe, Grafiken und Text mit einem Layoutwerkzeug zu arrangieren (da ist man mit einem klassischen Grafikprogramm vermutlich besser dran). Viel interessanter ist dagegen die Möglichkeit, gleich ein fertiges „2D“-Cover aus deinen Buch zu verwenden. Am besten verwendest du JPG-Vorlagen mit einer Kantenlänge von ca. 1.000 Pixel (so ähnlich wie die Amazon-Vorgabe für KDP, TIF ist unabhängig von der Größe sehr langsam). Es geht bei dieser Funktion weniger darum, ein Cover zu gestalten, als ein Cover in eine interessante Umgebung einzubinden: die „flache“ Titelseite wird mit einem Buchblock, einem Aktenordner oder einem Stapel DVDs kombiniert.

Es wird immer ein seltsamer Ausschnittrahmen über das Bild gelegt, den du aber problemlos auf das Maximum korrigieren kannst und auch die verzerrte Vorschau kannst du ignorieren oder abschalten (sie stimmt zum Glück nicht). Dann einfach mit „Select and Continue“ weiter und „Finalize“ klicken (sofern man nicht doch noch am Cover herumdoktern möchte).

Größeneinstellung bis zu einem gewissen Grad möglich.

Größeneinstellung bis zu einem gewissen Grad möglich.

Das Ergebnis wird recht schnell angezeigt und kann sofort heruntergeladen werden (kein Download-Link ans Postfach und so…). Die Bilder sind zwar nicht riesig („resize“ in der Seitenleiste geht nur bis zu einem gewissen Grad), aber trotzdem gut zu gebrauchen. Einmal hochgeladene Bilder bleiben in einem Archiv erhalten.

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