Neuerscheinung: Homepage-Wegweiser — der einfach Weg ins Internet

Du kennst dich doch mit dem Internet aus — so harmlos fangen manchmal Gespräche an. Und dann soll man so nebenbei eine Homepage oder gleich ein CMS erklären. Leitfaden: Homepage-Wegweiser für Freiberufler, Selfpublisher, Fotograf, Event oder Hobby.Und weil es so tolle Prämien gibt, soll es ausgerechnet ein Homepage-Bauskasten bei XY sein… Ich habe dazu Mal etwas aufgeschrieben: Leitfaden zum Online-Einstieg Homepage- Wegweiserfür Freiberufler, Selfpublisher, Fotograf, Event, Hobby.

Leitfaden: Homepage-Wegweiser für Freiberufler, Selfpublisher, Fotograf, Event oder Hobby.

Als Gewerbetreibender oder Freiberufler nicht im Internet präsent zu sein, ist so ähnlich wie keinen Briefkasten an der Haustür oder kein Telefon im Büro zu haben (und in Deutschland: ohne Fax zu sein). Eine Homepage ist selbstverständlich und ersetzt oft das Branchenbuch. Doch auch privat kann für Hobby oder Familien-Event eine kleine Anlaufstelle im Netz nützlich sein. Es bleibt die Frage, wie kommt man einfach und preisgünstig ins Internet?

Wenn ich zum Thema Homepage berate, erlebe ich es immer wieder, wie dann gern im großen Maßstab diskutiert wird: Bevor der erste Handschlag getan ist, wird von einem CD (corporate design) gesprochen, weil nur das professionell sei (wollen wir überhaupt „professionell“ sein?). Das führt dann zu zähen Diskussionen über spezielle Schriftschnitte, aufwendige Sonderfarben und ein repräsentatives Logo… Das alles verursacht erhebliche Kosten und führt in der Regel zu kniffeligen Fragen im Detail, zum Beispiel bei der Browserkompatibilität, Ladegeschwindigkeit oder Reichweite von Lizenzen – und dauert… Deshalb: Weniger ist mehr!

In diesem Buch zeige ich dir Wege ins Web und erläutere Vor- und Nachteile. Es ist Wegweiser und Entscheidungsgrundlage, ob der Homepagebaukasten wirklich das Mittel erster Wahl ist, wie gut ein CMS (Content-Management-System) oder ein Design-Tool funktionieren oder ob in dir ein Programmiertalent schlummert, das direkt zu HTML und CSS greift. Das Buch stellt grundlegende Techniken vor, ist aber keine Klickanleitung! Stattdessen findest du am Ende jeden Kapitels einen Literaturtipp, damit du dich mit der vorgestellten Technik vertraut machen kannst.

Zielgruppe

Du möchtest auf einer Homepage mit eigener Domäne dich und deine Tätigkeit vorstellen. Dein Budget ist begrenzt und die Technik soll nicht zum Selbstzweck werden. Außerdem willst du dir etwas Hintergrundwissen aneignen, damit du mitreden kannst, wenn du Leistungen einkaufen mußt.

  • Du bist Freiberufler und möchtest deine Domäne für Kontaktdaten und eine kurze Beschreibung nutzen.
  • Du bist Selfpublisher und stellst auf einer Mini-Website eine Übersicht deiner Veröffentlichungen oder einen einzelnen Titel vor, entweder zur Promotion oder mit weiterführenden Informationen.
  • Du bist Fotograf und stellst unkompliziert einen Querschnitt deiner Arbeiten in einer automatisch generierten Galerie vor.
  • Du hast ein Hobby und möchtest Links zu weiterführenden Information sammeln und weitere Projekte vorstellen.
  • Du planst eine Familienfeier und möchtest den Gästen unkompliziert Informationen zu Terminen und Anfahrt geben sowie anschließend Fotos zeigen.

Bei manchem Projekt wird auf ein aufwendiges CMS mit monatlicher Pflege gesetzt, was für eine „Visitenkarte“ nicht notwendig ist. Ich erstelle kleine Projekte von Hand im Editor! Das ist überschaubar, schnell und kann von Dritten weitergeführt werden. Als Controller habe ich die Kosten im Auge, als Journalist und Buchautor sind mir Inhalte wichtig! Deshalb solltest du dir vorab die richtigen Fragen stellen.

Zielsetzung

Bevor du dem Reflexbogen „ich will eine Homepage“ also „brauche ich…“ erliegst, solltest du unbedingt den Controller in dir befragen:

1. Was will ich erreichen?
2. Wo stehe ich?
3. Wie erreiche ich mein Ziel?

Wenn du Computer magst, kannst du vieles selbst erledigen. Das spart Geld, gibt mehr Kontrolle – und vielleicht entdeckst du ein neues Hobby. Wenn dir das Büro allerdings ein Graus ist, kannst mit konkreten Vorstellungen und solidem Hintergrundwissen wenigstens deine Dienstleister zielgerichtet instruieren und läßt dir keinen kostspieligen Schnickschnack andrehen. Unter dem Strich geht es um „low tec“ sowie „low budget“ – aber immer ausbaubar!

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