Der Alchemist im Fotolabor

Ich hab‘ da mal etwas ausprobiert… Nachdem ich für meine „Feuer & Flamme„-Fotos schon ein bißchen was aufgebaut hatte, habe ich mir gedacht, daß man dies noch für ein anderes Motiv nutzen könnte. Vor ein paar Monaten habe ich ja schon einmal Wasser eingefroren, ganz ohne Kühltruhe.

Der Alchemist

Der Alchemist.

Damals mache ich die Bilder draußen auf der Terrasse und warte extra auf Dunkelheit. Inzwischen bin ich schlauer (und etwas bequemer) geworden. Dank Blitztechnik brauche ich nicht auf „natürliche Dunkelheit“ zu warten, es ist auch nicht notwendig, einen Raum vollkommen abzudunkeln (es sollte nur nicht die pralle Sonne hineinscheinen) und das Wasser erzeugt keine unkontrollierbaren Flutwellen. Man kann also recht komfortabel in einem Studio arbeiten…

Das Making of…
(Youtube)

Obwohl das Motiv bekannt ist, möchte ich erproben, wie gut es bei (relativer) Helligkeit funktioniert und eventuell den Stroboskopmodus des Blitzgerätes von Yongnuo ausprobieren. Da mein „Aushilfsblitz“ von Andoer recht zügig in den Energiesparmodus wechselt und dann eine Blindauslösung zum Aufwecken benötigt, drücke ich auch diesmal sicherheitshalber während des Einrichtens ein paarmal den Auslöser — und schon bin ich außerplanmäßig im Bilde… (der Yongnuo bleibt übrigens auch so online)

Der Alchemist

Der Alchemist.

Ich experimentiere diesmal mit zwei Blitzen von Yongnuo YN-560 III, die ich über den Fernauslöser YN-560TX steuere. Einerseits soll die Flüssigkeit aufleuchten und die Bewegung eingefroren, andererseits das Gesicht dramatisch beleuchtet werden. Kamera und Blitzgeräte sitzen auf Stativen, ausgelöst wird per Funkauslöser.

Aufnahmedaten: Kamera auf Stativ mit 85 mm (KB, manuelle Fokussierung), ISO 100 (21 DIN), 1/200 s (Blitzsynchronzeit) bei Blende 5,6 oder 8, Blitzpower zwischen 1/8 und 1/32 (je nach Abstand).

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