Webfonts — Schriftenvielfalt auf der Website [Update]

Viele „Konzeptionen“ von Websites konzentrieren sich darauf, als erstes den „richtigen“ Schriftschnitt und die „richtige“ Farbe festzulegen — Inhalte kann der Designer ja aus der PDF-Broschüre umkopieren.

Schriften ausprobieren mit Best Web Fonts

Schriften ausprobieren mit „Best Web Fonts“.

Das setzt nicht nur die falschen Maßstäbe bei der Konzeption einer Website, sondern ist auch aus technischer Sicht nicht ganz unproblematisch. Lange Zeit ist man bei der Auswahl der Schriften tatsächlich darauf angewiesen, was auf dem Computer des Lesers installiert ist, weshalb in den HTML- bzw. CSS-Beschreibungen standardmäßig Schrift-Familien angegeben werden. So wird aus „sans serif“ je nach Computer im Browser eine Arial oder eine Helvetica.

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Social lohnt sich (Teil 2 — Beispiele aus der Praxis)

Social Media ist mehr als nur etwas Werbung auf einer Facebook-Seite abzuladen und „Freunde“ zu generieren. Im Gegenteil, erkaufte Leser sind oft nur ein Strohfeuer. Social lohnt sich stellt im ersten Teil grundsätzliche Überlegungen vor, die in diesem zweiten Teil mit Beispielen aus der Praxis belegt werden. Das dort angeführte Blog ist nun schon mehr als zehn Jahre online, die Erfolge basieren nicht zuletzt auf langfristiger Zusammenarbeit und kontinuierlicher Pflege.

  • Log-Datei
  • Ping und Trackback
  • Firmen-Homepage
  • Fanpost

Sicherlich kann man nicht immer alle Möglichkeiten umsetzen, aber man sollte sich Gedanken machen, ob es nicht so ähnlich sinnvoll sein könnte. Wenn man es nicht mit einem bösen Hintergedanken macht, kann man eigentlich nur gewinnen.

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Social lohnt sich! (Teil 1 — Grundsätzliche Überlegungen)

Obwohl eine Homepage dem Wesen nach öffentlich ist, wird manche hintenrum wieder dicht gemacht. Selbst auf Unternehmensseiten sind Pressemitteilungen — deren Inhalt ja letztlich für die Öffentlichkeit bestimmt ist — nur nach umständlicher Legitimation und per Paßwort zugänglich. Auch vor der Kommentar-Funktion hat mancher Angst, könnte sich dort jemand negativ äußern. Dazu gehört natürlich auch die Besorgnis, mühsam auf die Website gelockte Leser durch Links auf weiterführende Informationen zu verlieren. Stattdessen wird man auf ermüdende Klickstrecken gelotst, von denen man nicht selten den Eindruck „einmal und nie wieder“ in Erinnerung behält.

Die Praxis zeigt, daß bei „offener“ Kommunikation meist die Chancen überwiegen. Ganz ohne „geheime“ SEO-Tricks kann eine Website und damit das Unternehmen an Popularität gewinnen. Social lohnt sich — doch welche Möglichkeiten sollte man in Erwägung ziehen?

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CMS ohne SQL

Manchmal ist weniger mehr, so auch bei Websites. Natürlich kann sich inzwischen praktischer jeder einen Internetauftritt auch auf Basis eines komplexen Content-Management-Systems leisten (z. B. mit Joomla), aber nicht immer ist das notwendig. Es gibt eine Menge kleinerer Seiten, die man sogar mit statischem HTML realisieren kann. Der Nachteil solcher „handgeschmiedeten“ Seiten ist, daß man dann auch für kleinste Änderungen auf technischer Seite eingreifen muß, zum Beispiel um eine Telefonnummer zu aktualisieren (dafür kann man so eine Seite notfalls sogar kostenlos via Dropbox „hosten“ ).

Einen interessanten Kompromiß stellen CMS dar, die lediglich PHP benötigen, aber ohne Datenbank auskommen. Dabei werden die variablen Inhalte in Textdateien gespeichert (flat file), die sich über einen integrierten Editor bearbeiten lassen. Man profitiert dabei nicht nur von geringeren technischen Anforderungen und leichterer Pflege (Installation, Backup, Portierung), sondern kann gerade Anfänger auch leichter einweisen.

Allerdings blühen diese Pflänzchen eher im Verborgenen. Viele Systeme sind dabei Opensource und kostenlos, aber auch die kostenpflichtigen sind meist eher preisgünstig. Zurückhaltung ist m. E. bei Systemen geboten, die zwingend mit einem externen Hosting und ausgelagerten Programmteilen verbunden sind.

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CompuServe OurWorld

Anfang der 1990er habe ich bei CompuServe meine erste Homepage mit der einprägsamen URL http://ourworld.compuserve.com/homepages/Thorsten_Luhm/ — Wahnsinn. CompuServe OurworldAlles handgemacht und anschließend mit einem seltsamen Tool hochgeladen.

CompuServe Ourworld sagt adé

Die Website hat auch gut funktioniert und zu einem dort installierten „Flohmarkt“ kamen noch jahrelang Anfragen, weil ich irgendwann einfach nicht mehr an die Daten heran gekommen bin (aber Suchmaschinen finden ja alles). — Jetzt heißt es Abschied nehmen. Die erwähnte Homepage ist (zum Glück) schon lange nicht mehr online, doch jetzt wird der komplette Dienst eingestellt:

Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, daß Compuserve Ourworld ab dem 30. Juni 2009 nicht länger zur Verfügung steht.

Damit streicht CompuServe radikaler als Geocities, die Bestehendes nach einer wechselvollen Geschichte immerhin am Leben lassen… Was wird aus dem „Rest“ von CompuServe? Mit Lycos hat bereits Ende letzten Jahres ein Pionier die Bühne verlassen.

Post ist da!

Mein Nachbar guckt mich ein wenig grimmig an, er hat ein Paket für mich angenommen… Eigentlich kein Problem, aber es sind die Belegexemplare meines Joomla-Buches, das gerade frisch aus der Druckerei gekommen ist. Es ist eine mordsmäßige Kiste und bannig schwer und in einem ziemlich merkwürdigem Format: sieht eher aus wie die Verpackung für eine 80-cm-Satellitenschüssel.

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