Backup, Backup, Backup!

Es gibt keine Angelegenheit beim Computer, wo so viel geschlampt und sich was in die eigene Backup mit neuem Konzept.Tasche gelogen wird: Backup, Backup, Backup! Jeder, den man auf das Thema anspricht, nickt eifrig. Doch wenn ich konkret nachfrage, welches System man verwendet, herrscht betretenes Schweigen oder mich trifft ein Wortschwall — warum man es gerade jetzt vernachlässigt oder die eigenen Daten eigentlich gar nicht so wichtig seien.

Backup mit neuem Konzept.

Für viele ist das „digitale Negativ“ so ein Buzzword mit dem man gerne mal zeigt, daß man auch eine Digitalkamera hat. Ich befasse mich seit Mitte der 1990er mit Digitalfotografie und habe seit mehr zehn Jahren auch eine recht kostspielige Spiegelreflexausrüstung. Und weil ich mit Lightroom endlich auch eine Bildbearbeitungs-Software gefunden habe, die meinen Ansprüchen sowohl bei Archivierung als auch der RAW-Entwicklung genügt, wächst mein Archiv stetig. Inzwischen umfaßt das bereinigte Archiv gut 50.000 Bilder — Grund genug, sich intensiv mit Datensicherung auseinanderzusetzen.

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Fundstück: Vaticam.

Es gibt ja Leute, die meinen vertrauliche Daten könne man im Internet hinter seltsamen URLs verstecken („das sucht doch niemand…“). — Eine Suchmaschine findet alles, sogar ohne es zu suchen… So stoße ich immer wieder auf „interessante“ Websites, wie beispielsweise die Webcam vom Vatican Magazin.

Vatican Magazin zeigt sich top aktuell (Quelle: a. a. O.)

Vatican Magazin zeigt sich top aktuell
(Quelle: a. a. O.)

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Bilderklau geht weiter und wird dreister [Update]

Geiz ist geil, das schreiben sich leider auch im Land der Dichter und Denker inzwischen viele gewerbliche Verlage und Werbeagenturen auf die Fahnen. Wenn Mikrostock oder das Amateurfoto nicht billig genug sind — dann bedient man sich an Privatbildern persönlicher Blogs, frei nach dem Motto „selbst schuld“, wenn du etwas ins Netz stellst.

Bilderklau durch eine dubiose Website...

Bilderklau geht weiter…

Bereits im vergangenen Jahr habe ich bei nur einer kleinen Stichprobe selbst eine Firma dabei erwischt, die frech die Unternehmenshomepage mit einem meiner Bilder illustriert hat. Dort ist das Foto inzwischen verschwunden, dafür taucht es ungefragt auf einer dubiosen Linkseite „QuoteKo“ auf (07/2014, die natürlich nicht verlinke, um ihr nicht auch noch Besucher zuzuführen!).

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Nutzen des Internets für Medienmacher liegt noch weitgehend brach

[PM] Während das Internet mit Suchmaschinen und E-Mail-Programmen aus dem Journalistenalltag nicht mehr wegzudenken ist, bleibt das Potential, das das Netz für journalistische Arbeit bietet, noch zum großen Teil ungenutzt. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Studie von ResponseSource und Bitkom Research. Mit „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“ bieten die Macher hinter der Online-Rechercheplattform ResponseSource.de Einsichten in den Arbeitsalltag deutscher Journalisten.

Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag (Quelle: Response Source, Bitkom)

Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag
(Quelle: Response Source, Bitkom)

Befragt wurden mehr als 1.300 hauptberufliche Journalisten aller Mediengattungen im Frühjahr 2014. Die Studie liefert Einsichten in Rechercheverhalten, Geschäftsmodelle im Journalismus sowie Entwicklungen im journalistischen Rollenselbstverständnis und der Notwendigkeit der persönlichen Markenbildung .

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The Legal Needs of Emerging Online Media

Einfach mal zur Kenntnisnahme: In der Studie The Legal Needs of Emerging Online MediaThe Legal Needs of Emerging Online Media.“ aus dem The Online Media Legal Network After 500 Referrals. (Stand: April 2014) berichten die Autoren Jeffrey P. Hermes und Andrew F. Sellars über rechtliche Aspekte des Online-Publizierens.

The Legal Needs of Emerging Online Media

Sie stützen sich dabei auf mehr als 500 Fälle seit 2009 und fassen die Ergebnisse auf 33 Seiten zusammen, die man kostenlos herunterladen kann. Obwohl die Untersuchung sich auf angelsächsische Verhältnisse bezieht, kann sie vielleicht einen Einblick in die mögliche Entwicklung auch hierzulande geben.

Umsatz und Gewinn beim Wachsen zusehen

Auf eine interessante Grafik macht mich @Handgemenge aufmerksam: „Turning a Profit — How Quickly Tech Companies Build Wealth“. Die Grafik ist ein schönes Beispiel für Datenvisualisierung in modernem Webdesign und zeigt anschaulich Umsatz und Gewinn ausgewählter Technikunternehmen.

Datenvisualisierung bei Großunternehmen (Quelle: WorldPay Zinc)

Datenvisualisierung bei Technikunternehmen
(Quelle: WorldPay Zinc, 1.4.2014)

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Ja, doch, nein, ja — so kurz kann ein Interview sein.

Sie sind ziemlich ätzend, die „Interviews“ mit Sportlern unmittelbar nach einem Spiel. Aber auch die Fragen, wenn ein Politiker auf dem Sprung ist können nach hinten losgehen. Ein schon legendäres Beispiel ist das Interview von Friedrich Nowottny mit Willy Brandt für den „Bericht aus Bonn“ 1972.

Ja, doch, nein, ja…

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