Nutzen des Internets für Medienmacher liegt noch weitgehend brach

[PM] Während das Internet mit Suchmaschinen und E-Mail-Programmen aus dem Journalistenalltag nicht mehr wegzudenken ist, bleibt das Potential, das das Netz für journalistische Arbeit bietet, noch zum großen Teil ungenutzt. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Studie von ResponseSource und Bitkom Research. Mit „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“ bieten die Macher hinter der Online-Rechercheplattform ResponseSource.de Einsichten in den Arbeitsalltag deutscher Journalisten.

Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag (Quelle: Response Source, Bitkom)

Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag
(Quelle: Response Source, Bitkom)

Befragt wurden mehr als 1.300 hauptberufliche Journalisten aller Mediengattungen im Frühjahr 2014. Die Studie liefert Einsichten in Rechercheverhalten, Geschäftsmodelle im Journalismus sowie Entwicklungen im journalistischen Rollenselbstverständnis und der Notwendigkeit der persönlichen Markenbildung .

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The Legal Needs of Emerging Online Media

Einfach mal zur Kenntnisnahme: In der Studie The Legal Needs of Emerging Online MediaThe Legal Needs of Emerging Online Media.“ aus dem The Online Media Legal Network After 500 Referrals. (Stand: April 2014) berichten die Autoren Jeffrey P. Hermes und Andrew F. Sellars über rechtliche Aspekte des Online-Publizierens.

The Legal Needs of Emerging Online Media

Sie stützen sich dabei auf mehr als 500 Fälle seit 2009 und fassen die Ergebnisse auf 33 Seiten zusammen, die man kostenlos herunterladen kann. Obwohl die Untersuchung sich auf angelsächsische Verhältnisse bezieht, kann sie vielleicht einen Einblick in die mögliche Entwicklung auch hierzulande geben.

Umsatz und Gewinn beim Wachsen zusehen

Auf eine interessante Grafik macht mich @Handgemenge aufmerksam: „Turning a Profit — How Quickly Tech Companies Build Wealth“. Die Grafik ist ein schönes Beispiel für Datenvisualisierung in modernem Webdesign und zeigt anschaulich Umsatz und Gewinn ausgewählter Technikunternehmen.

Datenvisualisierung bei Großunternehmen (Quelle: WorldPay Zinc)

Datenvisualisierung bei Technikunternehmen
(Quelle: WorldPay Zinc, 1.4.2014)

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Ja, doch, nein, ja — so kurz kann ein Interview sein.

Sie sind ziemlich ätzend, die „Interviews“ mit Sportlern unmittelbar nach einem Spiel. Aber auch die Fragen, wenn ein Politiker auf dem Sprung ist können nach hinten losgehen. Ein schon legendäres Beispiel ist das Interview von Friedrich Nowottny mit Willy Brandt für den „Bericht aus Bonn“ 1972.

Ja, doch, nein, ja…

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Journalistenpreise

Wenn man journalistische Fachliteratur durchblättert, stößt man immer wieder auf Hinweise zu Journalistenpreisen, allerdings oft nur eine Notiz oder im Heft verstreut. Ein bißchen einfacher kann man es sich machen, wenn man die Auflistung Journalistenpreise bei „journalist online“ aufruft.

Die Ausschreibungen lassen sich nach Thema, Zielgruppe und Veranstalter durchforsten — oder einfach alle auf einmal anzeigen. Wie man es in diesem Bereich gewohnt ist, gibt es viel Ehre, aber nicht selten auch ein Preisgeld von mehreren Tausend Euro.

Im Februar 2014 enden beispielsweise eine Menge Wettbewerbe bei denen die Fotografie im Mittelpunkt steht: Deutscher Kamerapreis, Freelens Award, Lumix Multimedia Award (siehe auch „Lumix Festival„).

Die E-Mail-Bombe „an alle“

Als E-Mail-Bombe bezeichnet man das Überfluten eines Postfaches mit unerwünschten E-Mails. Sofern es sich nicht um einen gezielten Anschlag handelt, liegt dies nicht selten an Gleichgültigkeit oder Gleichgültigkeit: Das sind beispielsweise die wichtigen Benachrichtigungen „an alle“ innerhalb des Firmennetzwerkes, wenn am Fahrzeug XY das Licht brennt, es aus ist, jmd. ein Buch zu verkaufen hat (und es verkauft ist), der Masseur im Hause ist, noch ein Termin frei ist — und er vergeben ist… Besonders schön ist dies nach einem Urlaub, wo fast der gesamt Eingangsordner aus solch erhellenden Nachrichten der letzten 14 Tage besteht — und wirklich wichtige Nachrichten in dieser Flut u. U. unter die Räder die geraten.

E-Mails professionell versandt.

E-Mails professionell versandt.

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Rechthaberei… Beiträge auf Slideshare

Je einfacher das Fotografieren aus technischer Sicht wird, desto komplizierter wird es aus rechtlicher. Ob engagierter Hobbyist, Freiberufler oder Webentwickler, sowohl bei der Aufnahme vor Ort als auch bei der anschließenden Verwendung auf einer Website muß man sich um Bilder Gedanken machen. Statt dicker Fachbücher hat sich die Recherche im Internet bewährt. Auf Plattformen wie Slideshare findet man oft Vortragsfolien (daher der Name) oder „Handouts“ von Vorträgen. Diese kommen meist nicht nur schnell auf den Punkt, sind praxisnah und in der Regel kostenlos.

Erster Treffer: „Das Recht am eigenen Bild. Einschränkung bei der bildlichen Darstellung von Personen“ — Hört sich vielversprechend an — doch als ich zur Checkliste vorrücken möchte, merke ich: Es ist leider wieder einmal nur ein nicht kenntlich gemachtes Probekapitel, das aus vier Seiten besteht… Auch „Leitfaden zum Fotorecht“ ist nur eine Leseprobe. Ärgerlich, doch dazu nützlich, an Hand der automatischen Vorschläge von Slideshare weiter zu suchen.

Achtung, dieser Beitrag ist weder Rechtsberatung noch Empfehlung, sondern lediglich ein Hinweis auf rechtliche Fragestellungen. Manchmal hilft noch der gesunde Menschenverstand….

Die weitere Suche bringt bessere Treffer…

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