Recherchedienste — Fluch oder Segen?

Im gelobten Land der Dichter und Denker wird es immer schwieriger als verantwortungsvoller Redakteur/Journalist von seiner Arbeit leben zu können. Vor allem freiberufliche Tätigkeit und sorgfältige Recherche schließen sich fast aus, zumal die über das angeblich notwendige #Leistungsschutzrecht jammernden Verlage nicht selten rechtswidrig eine unbezahlte Mehrfachnutzung der Artikel praktizieren.

Können sog. Recherche-Dienstleister die Lösung sein? Der Knackpunkt: So weit ich es verstehe, ist es meist im Prinzip eine Pressemitteilungen-Datenbank bzw. Auskunftsdienst, der über zahlende PR-Abteilungen finanziert wird. So erläutert es die Autorin Lisa Srikiow in ihrer Info zum Anbieter Recherchescout: Ihr Geschäftsmodell basiert auf der Theorie: Journalisten wollen Informationen, Unternehmen Öffentlichkeit. (…) Unternehmen wiederum bezahlen dafür, ihre Themen zu lancieren. (Quelle: a. a. O.)

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Parteien verschenken Potenzial des Internets im Wahlkampf

[PM BVDW | thl] Die deutschen Parteien nutzen das Potenzial des Internets für den aktuellen Bundestagswahlkampf nur unterdurchschnittlich. Darin sind sich die Befragten der aktuellen Expertenumfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. einig. Im Gegensatz zum Online-Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 sehen die befragten Digital-Experten jedoch eine geringfügige Verbesserung. Während sie dem Online-Wahlkampf vor vier Jahren insgesamt die Schulnote 4,5 gaben, bewerten sie die aktuelle Wahl mit der Note 3,8.

„Wie schon bei der letzten Bundestagswahl schöpfen die Parteien das Potenzial des Internets für die Wahlwerbung auch 2013 kaum aus. Dabei wären gerade junge und Erstwähler über das Web und vor allem Social Media gut zu erreichen. Auch deswegen unterstützt der BVDW die Mobilisierungskampagne des Deutschen Bundestages zur anstehenden Wahl“, erklärt Matthias Ehrlich, Präsident des BVDW.

Im Gegenteil, wenn man beispielsweise an das Debakel um das mysteriöse „Peerblog“ denkt und sich den im Werbedesign gehaltenen Nachfolger ansieht. — Hättest du mal jemanden gefragt, der sich damit auskennt

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Ansichtssache

Ob Selfpublisher oder Unternehmer, auch für ein gutes Produkt muß man werben, zum Beispiel über „Pressemitteilungen“, die inzwischen nicht selten auch direkt beim Leser landen.

Kostenlos ist nicht rechtlos.

Kostenlos ist nicht rechtlos.

Zur Orientierung stellt die Website Online-PR-Praxis eine Liste mit 168 Presseportalen zur Verfügung, im Blogbeitrag als auch zum kostenlosen Download als PDF (und wirbt damit natürlich auch für sich selbst). Den Anstoß für meinen Beitrag liefern allerdings die speziell im PDF unter „Urheberrecht“ genannten Konditionen der Verwendung und Weitergabe, die mich wegen eigener Projekte interessieren.

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Notizen zum E-Buch: Shareconomy, Buchhandel, Selfpublisher, Interview Emily Bold.

Das E-Buch wird nicht selten mit Skepsis betrachtet, weil es oft als kostensparender, aber unbequemer Ersatz eines Handbuches herhalten muß oder viele Hobbyautoren unausgegorenen Kram als „Buch“ ins Netz stellen, sogar „Spam-Bücher“ gibt es bereits. Doch niemand stellt ebenso das Konzept der Tageszeitung in Frage, nur weil es die „Blöd“-Zeitung gibt…

Obwohl es das Konzept elektronischer Bücher nun schon seit Jahrzehnten gibt, bekommt es erst durch brauchbare Hardware seit zwei, drei Jahren neue Impulse: Man ist zum Lesen nicht mehr an den Bürocomputer gefesselt, mit einem handlichen Kindle kann man gemütlich auf der Terrasse oder sogar in der Strapazenbahn lesen. Trotzdem gibt es noch immer einen latenten Rechtfertigungsdruck…

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BVDW: Unternehmen setzen mehrheitlich auf Social-Media-Strategie

[PM] Die deutschen Unternehmen setzen bei ihren Social-Media-Aktivitäten immer stärker auf ein strategisches Vorgehen. Bereits 78 Prozent der befragten Unternehmen vertrauen auf eine eigene Strategie für Social Media. Rund 69 Prozent der Unternehmen ohne übergeordnete Strategie wollen diese langfristig einführen. Das berichtet die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. im Rahmen der StudieSocial Media in Unternehmen“. Im Zuge der Professionalisierung von Social Media dominieren die beiden Unternehmensbereiche Marketing und Public Relations. Sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung der Aktivitäten in Social Media gelten diese als treibende Fachbereiche. Als Schwierigkeiten beim Umgang mit Social Media nennen die befragten Unternehmen vordergründig Ressourcenmangel, Datenschutzbedenken, fehlende interne Zusammenarbeit und interne Widerstände durch die Vorgesetzten. Weitere Details stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.

Welche Social-Media-Aktivitäten führen Unternehmen durch? (Quelle: BVDW)

Welche Social-Media-Aktivitäten führen Unternehmen durch?
(Quelle: BVDW)

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QR im Alltag

Strichcodes gehören inzwischen zum Alltag, beispielsweise an der Supermarktkasse. Doch immer öfter tauchen inzwischen auch QR-Tags auf, besonders in der Werbung. Wenn auch der praktische Nutzen gelegentlich zu wünschen übrig läßt, so gibt es doch ein paar originelle Einfälle.

Goggles erkennt QR-Tags und mehr.

Goggles erkennt QR-Tags und mehr.

Eine interessante Liste dazu hat Bored Panda in „Creative Ways to Use QR Codes“ zusammengestellt.

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