Social lohnt sich! (Teil 1 — Grundsätzliche Überlegungen)

Obwohl eine Homepage dem Wesen nach öffentlich ist, wird manche hintenrum wieder dicht gemacht. Selbst auf Unternehmensseiten sind Pressemitteilungen — deren Inhalt ja letztlich für die Öffentlichkeit bestimmt ist — nur nach umständlicher Legitimation und per Paßwort zugänglich. Auch vor der Kommentar-Funktion hat mancher Angst, könnte sich dort jemand negativ äußern. Dazu gehört natürlich auch die Besorgnis, mühsam auf die Website gelockte Leser durch Links auf weiterführende Informationen zu verlieren. Stattdessen wird man auf ermüdende Klickstrecken gelotst, von denen man nicht selten den Eindruck „einmal und nie wieder“ in Erinnerung behält.

Die Praxis zeigt, daß bei „offener“ Kommunikation meist die Chancen überwiegen. Ganz ohne „geheime“ SEO-Tricks kann eine Website und damit das Unternehmen an Popularität gewinnen. Social lohnt sich — doch welche Möglichkeiten sollte man in Erwägung ziehen?

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QR im Alltag

Strichcodes gehören inzwischen zum Alltag, beispielsweise an der Supermarktkasse. Doch immer öfter tauchen inzwischen auch QR-Tags auf, besonders in der Werbung. Wenn auch der praktische Nutzen gelegentlich zu wünschen übrig läßt, so gibt es doch ein paar originelle Einfälle.

Goggles erkennt QR-Tags und mehr.

Goggles erkennt QR-Tags und mehr.

Eine interessante Liste dazu hat Bored Panda in „Creative Ways to Use QR Codes“ zusammengestellt.

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CMS ohne SQL

Manchmal ist weniger mehr, so auch bei Websites. Natürlich kann sich inzwischen praktischer jeder einen Internetauftritt auch auf Basis eines komplexen Content-Management-Systems leisten (z. B. mit Joomla), aber nicht immer ist das notwendig. Es gibt eine Menge kleinerer Seiten, die man sogar mit statischem HTML realisieren kann. Der Nachteil solcher „handgeschmiedeten“ Seiten ist, daß man dann auch für kleinste Änderungen auf technischer Seite eingreifen muß, zum Beispiel um eine Telefonnummer zu aktualisieren (dafür kann man so eine Seite notfalls sogar kostenlos via Dropbox „hosten“ ).

Einen interessanten Kompromiß stellen CMS dar, die lediglich PHP benötigen, aber ohne Datenbank auskommen. Dabei werden die variablen Inhalte in Textdateien gespeichert (flat file), die sich über einen integrierten Editor bearbeiten lassen. Man profitiert dabei nicht nur von geringeren technischen Anforderungen und leichterer Pflege (Installation, Backup, Portierung), sondern kann gerade Anfänger auch leichter einweisen.

Allerdings blühen diese Pflänzchen eher im Verborgenen. Viele Systeme sind dabei Opensource und kostenlos, aber auch die kostenpflichtigen sind meist eher preisgünstig. Zurückhaltung ist m. E. bei Systemen geboten, die zwingend mit einem externen Hosting und ausgelagerten Programmteilen verbunden sind.

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Das Einsteigerseminar zu Joomla 2.5 ist da!

Es hat einige Tage gedauert, aber das Warten hat sich gelohnt: Seit ein paar Stunden ist es bei Amazon verfügbar und gerade hat der Paketbote die Schatzkiste mit den Autorenexemplaren rangeschleppt: Das „Einsteigerseminar Joomla 2.5“ ist da.

Eine Schatzkiste voll mit Einsteigerseminaren zu Joomla 2.5

Eine Schatzkiste voll mit Einsteigerseminaren zu Joomla 2.5

Es ist mit ca. 464 Seiten mein bisher umfangreichstes Buch dieser Reihe. Das Einsteigerseminar zu Joomla wendet sich an Nutzer, die erstmals eine Website aufsetzen oder von einem kleinen Projekt in statischem HTML auf ein dynamisches Content-Management-System wie Joomla umsteigen wollen. Das Buch erläutert alle wichtigen Arbeitsschritte vom Download über die Installation bis zur eigenen Homepage.

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Ignite 2011 im TCH

Fast hätte ich den Termin verpaßt, weil ich mich gleich nach dem Webmontag #15 im Dezember angemeldet habe: zur Ignite Hannover 2011. Die Idee dahinter: Der Zuhörer soll nicht mit einem endlosen Stapel-Powerpoint-Folien gefoltert werden, sondern der Vortragende muß auf den Punkt kommen. 5 Minuten Zeit — 20 Folien — automatischer Folienwechsel alle 15 Sekunden. Basta.

Der Vortrag von J. Lancker bei der Ignite Hannover.
(Bild: Luhm)

Initiator O’Reilly legt als „Ignite-Woche“ die KW 6/2011 fest. Um 19.00 Uhr ist dann der Lichthof im TCH gut gefüllt. Das Thema ist prinzipiell frei, manche nutzen es, um sich und ihre Arbeit vorzustellen, andere halten einen Fantasievortrag über den Münzwurf (M. Maas) oder wie lange Ideen brauchen um sich durchzusetzen an Hand der Kartoffel (R. Basic).

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Ruin durch Handyrechnung — die Deppen sterben nicht aus…

Doch diesmal ist es ein bekannter Depp: Kai Diekmann, der Chefredakteur der Bild-Zeitung. Obwohl schon mehrfach Diskussionsthema und inzwischen sogar von der EU gedeckelt, Sorglos im Urlaub bloggen...scheinen dem sonst so kritischen Herrn Telefonkosten im Ausland unbekannt oder schlicht schnuppe zu sein… 42.000 Euro.

Sorglos im Urlaub bloggen…

Schon 2006 bei der Tour de France berichtet Spiegel Online von horrenden Handyrechnungen für Journalisten, die ihre Berichte per UMTS übermitteln. Trotz „Partnerverträgen“ sollen für rund zwei Wochen Nutzung Beträge bis 20.000 Euro fällig werden. Immerhin hat die EU inzwischen zugeschlagen und gewisse Grenzen festgelegt — kostspielig bleibt Telefonieren und Surfen im Ausland dennoch, vor allem außerhalb der EU!

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Eine harte Social-Media-Woche

Das war eine harte Woche rund um Social Media (SM):

Aus dem FlickrStream — wer kann da schon nein sagen, wenn er so nett um ein Interview gebeten wird (auf dem Convention Camp)?

Flickr-Stream zum Convention Camp Hannover (Quelle: a. a. O.)

Convention Camp Hannover
(Quelle: a. a. O.)

Und obwohl es auf diesen Veranstaltungen recht locker und entspannt zugeht, haben sich doch eine Menge Visitenkarten, Themenideen und Notizen angesammelt, die noch ausgewertet werden müssen.