STRG-U Editorial

Online ist nicht Print, und Print kann nicht so weitermachen wie bisher. Zu Unrecht vertrauen Unternehmen oder Entscheider oft ausschließlich kostenintensiven Materialschlachten auf „totem Holz“ oder liefern sich selbstherrlich strukturierten Plattformen aus. Das liegt oft am mangelnden Verständnis, wie Online-Medien funktionieren, Inhalte und Technik miteinander verknüpft sind.

STRG-U, das ist der Blick hinter die Kulissen: Wie bringt man interessante Inhalte online. Dazu zählen redaktionelle Aspekte ebenso wie die Entwicklung von Websites und die Berücksichtigung von Trends wie E-Books oder Social Media. Dabei geht es darum, das Beste aus allen Welten zu kombinieren.

Diese Website ist Materialsammlung und Ideensteinbruch aus alten und neuen Projekten und berichtet darüber. STRG-U kann man als Berater oder Referenten buchen — gern auch in einer festen Zusammenarbeit, da Nachhaltigkeit Zeit und Kontinuität braucht.

3 Byte für 24 Nadeln

Mit dem Wechsel von kommandozeilen-basierten Betriebssystem wie DOS zu grafischen Benutzeroberflächen à la Windows vollzieht sich auch ein Symbol selbst programmiertWandel bei der Drucktechnik. Heute ist es selbstverständlich, daß man am Computer beliebige Schriften verwenden kann (inkl. zahlreicher Sonderzeichen und Symbolen) und Bildschirmdarstellung sowie das Ergebnis auf Papier weitgehend identisch sind („Wysiwyg“). Das ist nicht immer so.

Symbol für einen 24-Nadel-Drucker kodiert
(Bild: Luhm)

Während Textverarbeitungsprogramme „früher“ einfach nur ASCII-Codes auf die Druckerschnittstelle schicken, ist allein die Druckerhardware dafür verantwortlich wie das Ergebnis letztlich auf dem Papier aussieht. Man entscheidet sich für einen Drucker, weil er über eine bestimmte Anzahl unterschiedlicher eingebauter(!) Zeichensätze verfügt, die man nicht selten von Hand(!) direkt am Gerät über Tasten und Leuchtdioden einstellt.

3 Byte für 24 Nadeln weiterlesen