WordPress: Rechteverwaltung mit Plugin erweitern.

Wenn es darum geht, ein anwenderfreundliches CMS zu installieren in dem sich jeder schnell zurechtfindet, gehört WordPress zu den ersten Kandidaten. Allerdings wird es anscheinend in der Mehrzahl der Installationen für Alleinblogger oder kleine Teams verwendet: Als ich mich bei der Recherche zu meinem Benutzerhandbuch für Mitarbeiter, Autoren und Redakteure mit der Funktionen der Rollen in WordPress befasse, bin ich überrascht, wie halbherzig und unzureichend die Rechteverwaltung von Haus aus umgesetzt wird.

Nicht daß es keine gäbe, aber die fünf vorgegebenen Rollen sind m. E. praxisuntauglich und für den Anwender leider auch nicht konfigurierbar — während man sich beispielsweise bei Drupal und Joomla von Anfang an damit recht intensiv auseinandersetzen muß. So muß man sich bei WP entscheiden: Ein Mitarbeiter kann nur Texte schreiben, darf sie aber nicht veröffentlichen — leider darf er auch keine Bilder einbinden. Eine Stufe höher — Autor — darf Texte mit Bildern versehen, aber auch gleich alles unkontrolliert veröffentlichen. Erstaunlicherweise werden die Wahl des Editors oder die Aktivierung der Statusleiste erst gar nicht von einer Rolle erfaßt. Doch bei WP kann man sich auf eins verlassen: Es gibt ein Plugin dafür.

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Tolino Shine — der neue Stern am e-Book-Reader-Himmel

Erfolg kann ein zweischneidiges Schwert sein, Amazons Kindle-Konzept — Hardware + Buchangebot + KDP — sorgt lange Zeit nur für Kritik und Gejammere „des Buchhandels“. Lediglich Weltbild bewirbt regelmäßig E-Books und Geräte 300x250_tolino-d(meist TrekStor), Thalia eiert mit einer eher berüchtigten Hardware rum, Sony und Kobo versuchen es mit eigenen Shops, m. E. vieles halbherzig. Was die Anbieter noch „rettet“, ist das gemeinsame EPUB-Format gegen Amazon…

Werbung für den Tolino Shine (Weltbild)

Jetzt soll der „Tolino Shine“ als Gemeinschaftsprojekt von Thalia, Weltbild/Hugendubel, Club Bertelsmann und der Telekom der große Wurf werden.

Auf den ersten Blick erinnert der Tolino Shine an eine Kreuzung aus Kindle Touch (mit dem „Home“-Knopf unten in der Mitte) und dem Kindle Paperwhite mit einem 758 x 1.024 Pixel großen, intern beleuchteten Display. Da weitere Tasten fehlen, hat er natürlich eine Touch-Bedienung, ist etwas größer als ein 6-Zoll-Kindle.

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Kindle: Lohnt sich Duokan?

Mit dem Kindle revolutioniert Amazon den E-Reader-Markt, weil ein ziemlich gutes Gerät zu einem guten Preis geboten wird — wobei ich vor allem an die E-Ink-Modelle denke (für die „Fire“ lege ich dagegen meine Hand nicht unbedingt — ach, du weißt schon…).

Allerdings versucht Amazon den Kunden an den eigenen Shop zu binden und richtet den Kindle auf das hauseigene E-Buch-Format AZW aus, das auf MOBI (-Pocket) basiert. Das konkurrierende System ePUB bleibt außen vor. Für manchen der Grund „wutentbrannt“ irgendein anderes Produkt zu kaufen, obwohl es auch dort Kundenbindung dieser Art gibt (allerdings bei meist deutlich weniger Auswahl).

Es gibt eine Menge Wege mit diesem Problem umzugehen. Einer davon: Wenn man das Gerät schon ein paar Tage hat und etwas experimentierfreudig ist, kann man das Betriebssystem des Kindle entsprechend „anpassen“ — oder sogar bis zu einem gewissen Grad ersetzen. Duokan heißt das Stichwort.

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Auf dem Weg zum E-Buch — aus einem Word-Dokument.

Mein nächstes Buch wird voraussichtlich ein E-Buch. Einerseits sind gefragte Themen schon „besetzt“, andererseits werden meine Vorschläge abseits vom Mainstream schnell wegdiskutiert. Mag sein, daß die Verlage Recht haben, muß aber nicht. Außerdem interessieren mich Zusammenhänge und Möglichkeiten. Nach einiger „Grundlagenforschung“ noch im gedruckten Selbstverlag, ermöglicht ein E-Buch nun Experimente ohne zusätzliches finanzielles Risiko.

In meinem Beitrag „Welche Software, um ein E-Book zu schreiben?“ recherchiere ich zunächst die grundsätzlichen Möglichkeiten und lese mich in das Thema ein. Leider kristallisiert sich dabei kein Königsweg heraus. Obwohl sich E-Bücher so langsam als „zweiter Weg“ neben dem traditionellen Papier etablieren, scheint es noch keine Textverarbeitung zu geben, die von Haus aus so selbstverständlich ein E-Book-Format produziert wie beispielsweise RTF, HTML oder PDF. Und das, obwohl die auf (X)HTML basierenden E-Buch-Formate im Grunde genommen nicht besonders exotisch sind…

Wie soll das E-Buch aussehen

Es gibt natürlich, den dunklen Weg zur Macht: Prinzipiell kann man auch einfach eine Word-Datei so wie sie ist direkt im KDP (Kindle Digital Publishing) hochladen — und sich überraschen lassen. Wenn man es mit den Spielereien nicht übertreibt, kann es durchaus klappen. Allerdings ist man dann nur mit einem MOBI vertreten, was ist mit EPUB? Außerdem muß man ganz klar trennen: Ein Roman, der ausschließlich aus Text besteht und nur ein Dutzend einfacher Kapitelüberschriften hat ist technisch relativ einfach zu handhaben. Trotzdem stößt man nicht selten auf kapitale Fehler. Ein Sachbuch hingegen, mit hierarchisch strukturierten Überschriften, Abbildungen und Hyperlinks auf externe Quellen ist technisch deutlich anspruchsvoller — und bietet entsprechend mehr Stolperfallen.

Meine recht aufwendigen Recherchen sollen berücksichtigen:

  • Sachbuch mit mehreren Überschriftenebenen, Abbildungen und externen Links.
  • Schreiben in einer Textverarbeitung, in der man sich auf den Inhalt konzentrieren kann.
  • E-Buch sowohl als MOBI (Kindle) wie auch als EPUB („Rest der Welt“)

Fast immer müssen mehrere Programme mehr oder weniger eng verzahnt zusammenarbeiten. Leider sind sogar die Informationen von Amazon unvollständig oder sogar widersprüchlich: Mal sind Tabellen möglich, mal nicht. Dann wird für das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses auf eine MS Support-Seite von 2002 verwiesen usw.

Leider kocht Amazon hinsichtlich darstellbarer Zeichen ein sehr eigenwilliges Süppchen: Was in HTML noch wunderbar funktioniert, wird teilweise willkürlich beschnitten. So gibt es beispielsweise keine Pfeile (↑) oder Spielkartenfarben. Eine Tabelle gibt es als GIF!

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WordPress auf Deutsch umstellen

Als internationales Projekt erscheinen die neuen Versionen von WordPress immer erst auf Englisch — was allerdings nur die Bezeichnungen im Backend betrifft und die Website als solche — das Frontend — bis auf Details praktisch nicht betrifft. Es spricht sogar einiges dafür, es dabei zu belassen — aber das ist ein anderes Thema…

Bei http://de.wordpress.org/ kann man fast zeitgleich mit jeder Aktualisierung auch eine deutschsprachige Version von WordPress herunterladen und muß sich dazu weiter keine Gedanken machen. Wenn man zuerst das englische „Original“ installiert, es sich jedoch später überlegt, muß man leider von Hand eingreifen, eine komfortable Umschaltung wie beispielsweise in Drupal oder Joomla fehlt leider bis heute.

Es gibt aber zwei einfache Lösungen…

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Kostenloser ePub-Reader von Sony

Als Fan der Kindle E-Ink-Geräte habe ich verhältnismäßig wenig mit EPUB zutun, und wenn doch, was dann? Natürlich kann ich mit Calibre oder Hamster ein EPUB in MOBI umwandeln und sogar auf den Kindle senden. Doch dann habe ich unnötigerweise zwei Dateien, was ich vermeiden möchte.

Kostenloser Reader für EPUB von Sony.

Kostenloser Reader für EPUB von Sony.

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Kindle: Praktisches Handbuch für alle Modelle.

Es ist irgendwie schon ein komisches Gefühl: Seit Wochen lese ich viel über den und auf dem Kindle — jetzt habe ich dazu ein gedrucktes Buch in der Hand: Kindle: Praktisches Handbuch.

Kindle: Praktisches Handbuch für alle Modelle.

Als praktisches Handbuch für alle Modelle — so der Untertitel — widmet es sich den in Deutschland verfügbaren Modellen Kindle Touch, Kindle 4 und Kindle Keyboard Kindle Paperwhite.

Gedruckte(!) Bücher zum Kindle zu produzieren ist riskant, zuviel ändert sich in kurzer Zeit. Diese Rezension hatte ich leider im „Stehsatz“ vergessen, habe sie etwas aktualisiert.

Das sagt der Verlag (Quelle)
Amazons Kindle hat den E-Book-Markt in kürzester Zeit revolutioniert, denn mit dem Kindle Touch, dem Kindle 4 und dem Kindle Keyboard ist das Finden, Bezahlen und Laden von eBooks so einfach geworden wie noch nie. Wer den Kindle das erste Mal nutzt, kann sich von den zahlreichen Menüs und zusätzlichen Funktionen aber auch schnell überfordert fühlen.

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