Kindle: E-Book im Flattersatz.

Kindle erweitern

Je ausgefeilter die E-Book-Reader daherkommen, um so erbitterter wird das gedruckte Buch verteidigt — nicht selten von Leuten, die selbst nur über einen bescheidenen Buchbestand verfügen.

Ein nicht unberechtigter Einwand ist ist gelegentlich mangelnder Lesekomfort, wozu ein nicht abschaltbarer Blocksatz gehört. Gerade, wenn bei großer Schrift häufig ein Zeilenumbruch nötig wird, entstehen dabei große Lücken im Text. Obwohl im System verborgen, kann man den Kindle nicht einfach auch Flattersatz (linksbündig) umstellen — es sei denn, man kennt die richtige Stellschraube…

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Kindlean — mehr Durchblick mit „Sammlungen“. [Update]

Der Kindle ist schon ein interessantes Stück Technik, doch wenn man ihn entsprechend intensiv nutzt, wird der „Home“-Bildschirm schnell unübersichtlich. Eine Möglichkeit wäre ein ausgefuchstes Management, nur „wichtige“ oder „aktuelle“ Bücher auf das Gerät zu laden — aber das widerspricht ja „irgendwie“ dem Grundgedanken, die Bibliothek dabei zu haben. Es bleiben also (vorerst) nur die Sammlungen (Collections), die man prinzipiell auch direkt auf dem Gerät anlegen und verwalten kann — m. E. aber eine Strafarbeit.

Mit Kindlean kann man Sammlungen organisieren

Mit Kindlean kann man endlich Sammlungen organisieren.

Wie schön, daß dies auch andere so sehen und eine komfortable Lösung entwickelt haben: Mit Kindlean — so ähnlich wie „lean“ (schlank) und „clean“ (sauber) — kann man seinen Buchbestand bequem am Bürocomputer verwalten und alle Vorteile nutzen.

Wie es aussieht, hat der Entwickler das Projekt leider eingestellt und leitet auf eine Amazon-Seite weiter…

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Welches CMS für meine Zwecke?

Hinter einer erfolgreichen Website stecken neben interessanten Inhalten auch ein paar grundlegende technische Entscheidungen: Reicht statisches HTML oder muß es ein CMS sein? Welche ist die „richtige“ Software für das Projekt?

Neben der Funktionalität spielt auch die Verbreitung eine Rolle. Warum? Das „Volumenmodell“ wird gepflegt und weiterentwickelt, an Trends angepaßt und Sicherheitslücken zügig geschlossen. Darüber hinaus gibt es reichlich Zubehör in Form von Plugins, Themes und Spezialisten.

Seit mehr als zehn Jahren befasse ich mich mit Webentwicklung. Dabei durchlaufe ich diverse Stationen, vom anbietergebundenen Publikationstool über statisches HTML in Handarbeit bis zu diversen CMS . Nach meinen ersten „selbstgetrickten“ CMS verwende ich WordPress und setze es seit 1.x ein, später kommen Joomla und Drupal hinzu (wozu ich mehrere Fachbücher veröffentliche). Aus „historischen“ Gründen hat Typo3 weltweit, aber auch in Deutschland eine große Verbreitung — so entsteht meine „Watchlist“.

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Google Adsense — Übersicht der WP-Plugins

Wenn eine Website nicht aus dem Budget der PR/Öffentlichkeitsarbeit finanziert werden kann, muß man nach Refinanzierungsmöglichkeiten suchen. Bei Firmenseiten ein Tabu, kann aber bei privaten Websites oder von Vereinen durchaus Werbung in Frage kommen.

Statt nerviger Banner oder gar aufdringlicher Overlays und Popunders kann Google Adsense die Alternative sein: Kontextabhängig können sowohl kleine Banner als auch reine Textanzeigen eingeblendet werden, die pro Klick vergütet werden. Dabei geht es zwar oft nur um Cent-Beträge, doch bei einer gut frequentierten Website läppert es sich zusammen. Sei es, daß sie so schlecht ist, daß Besucher verzweifelt auf die Werbung klicken, um zu flüchten oder aber — durch den Kontextbezug — passende Angebote eingeblendet werden, die Interesse wecken. Auch dabei zahlt es sich wieder aus, wenn man schlicht gute Texte publiziert und nicht SEO-mäßig rumtrickst.

WP-Plugins für Google Adsense

Die Auswahl für „Adsense“-Plugins scheint beachtlich
(Quelle: Plugin Directory WordPress)

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BVDW: Unternehmen setzen mehrheitlich auf Social-Media-Strategie

[PM] Die deutschen Unternehmen setzen bei ihren Social-Media-Aktivitäten immer stärker auf ein strategisches Vorgehen. Bereits 78 Prozent der befragten Unternehmen vertrauen auf eine eigene Strategie für Social Media. Rund 69 Prozent der Unternehmen ohne übergeordnete Strategie wollen diese langfristig einführen. Das berichtet die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. im Rahmen der StudieSocial Media in Unternehmen“. Im Zuge der Professionalisierung von Social Media dominieren die beiden Unternehmensbereiche Marketing und Public Relations. Sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung der Aktivitäten in Social Media gelten diese als treibende Fachbereiche. Als Schwierigkeiten beim Umgang mit Social Media nennen die befragten Unternehmen vordergründig Ressourcenmangel, Datenschutzbedenken, fehlende interne Zusammenarbeit und interne Widerstände durch die Vorgesetzten. Weitere Details stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.

Welche Social-Media-Aktivitäten führen Unternehmen durch? (Quelle: BVDW)

Welche Social-Media-Aktivitäten führen Unternehmen durch?
(Quelle: BVDW)

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Kindle: Clippings.TXT verwalten.

Wenn man mit dem Kindle ein Buch liest, kann man dort Text markieren (quasi Textmarker) sowie Anmerkungen und Lesezeichen hinzufügen. Das äußerst praktische dieser elektronischen Pendants ist, daß man sie nicht nur in den Büchern an der Fundstelle selbst findet, sondern alle versammelt in einer Art Protokolldatei „Meine Clippings.txt„.

Meine Clippings in lesbarer Form.

„Meine Clippings“ in lesbarer Form.

So gut die Idee als solche ist, so lieblos hat Amazon sie (bisher) umgesetzt: Die Textschnipsel sind dort alle hintereinander weg gespeichert, lediglich durch eine handvoll Gleichheitszeichen getrennt. Allerdings werden Formatierungen und selbst mehrere Absätze alle zu einem Block zusammen geschoben — das macht die Sache ziemlich unübersichtlich. Mit einem Programm kann man die Übersicht allerdings etwas verbessern.

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Automatische Textanalyse

Ein Autor hat es nicht leicht — da kann man 500 Seiten tolle Informationen liefern und in „Rezensionen“ wird dann der (angebliche) Komma-Fehler auf S. 157 wortreich beanstandet… Gerade im Home-Office stehen aber selten ein Korrektor oder Lektor zur Verfügung, worunter gerade kürzere Texte leiden.

Die Textanalyse gibt zumindest Anregungen.

Die Textanalyse gibt zumindest Anregungen.

Eine kleine Hilfe zur Selbstkontrolle kann die Online-Textanalyse der Wortliga bieten. Dabei geht es weniger um profane Rechtschreibung, sondern anspruchsvoller um Stilfragen. Der Text wird in ein Formular geschrieben/kopiert und automatisch analysiert. Dies kann zwar einen geübten Autoren nicht ersetzen, aber interessante Anhaltspunkte liefern.

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