So eine Floskelwolke macht Sinn.

Deutschland schmückt sich noch immer mit der Phrase „Land der Dichter und Denker — doch die Wirklichkeit sieht inzwischen leider anders aus. Weil man vom dichten und denken immer weniger leben kann, geht es mit der Qualität bergab. Es ist eben doch ein Unterschied, ob jemand mit Berufsausbildung oder Lebenserfahrung einen Artikel schreibt oder eine Praktikantin ihr schönstes Ferienerlebnis schildert.

Das macht wenig Sinn, dafür Kopfschmerzen (Quelle: Floskelwolke)

Das macht wenig Sinn, dafür aber Kopfschmerzen.
(Quelle: Floskelwolke)

Ein Indikator ist die massenhafte Verwendung von Phrasen, oft einfach nur ermüdend langweilig, aber nicht selten schief oder gar falsch angewandt. Die Nachrichtenredakteure Udo Stiehl und Sebastian Pertsch haben daraus ein Projekt gemacht.

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Lernen vom Muttersprachler: Educational Opportunity’s.

Oft genug ärgert man sich über das Deppendeutsch, das hierzulande allzu oft falsche Maßstäbe setzt. Beliebt ist ein Deppen-Apostroph, nicht nur bei Namen, sondern besonders für den Plural wie beispielsweise DVD’s (aber auch Auto’s wurde schon gesehen).

Educational Opportunities (Quelle: Jen Long/Twitter)

Educational Opportunities
(Quelle: Jen Long/Twitter)

Ist es Schock oder Trost, daß es Weltsprachlern nicht besser ergeht?

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