Selfpublisher: Kopierschutz oder nicht?

Einerseits habe ich schon einige Bücher über traditionelle Verlage veröffentlicht, andererseits bin ich dabei noch nur bedingt mit meinen Wunschthemen zum Zuge gekommen. DRM taugt nicht als Kopierschutz.Deshalb habe ich KDP entdeckt und dort schon mehrere Bücher in Eigenregie veröffentlicht — und jedesmal stellt sich die Frage, DRM aktiviren oder nicht?

DRM taugt nicht als Kopierschutz.

Bisher sind vor allem Verlage Verfechter von DRM, aber es bröckelt: Buchreport berichtet von einer Umfrage, wonach sich 89 Prozent der Teilnehmer für eine Abschaffung aussprechen (Feb. 2015). Demnach verzichtet dtv 2015 zwar nicht wirklich, sondern stellt auf weichen Kopierschutz um. Auch Random House wird weich. Dabei wird das Kopieren als solches nicht verhindert, allerdings ein Wasserzeichen für die Rückverfolgung verwendet. Auch das Börsenblatt berichtet von einem Bröckeln (2014).

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Hunderte E-Books — kostenlos und ganz legal herunterladen

Einer der Vorbehalte gegenüber eBooks ist der hohe Preis im Vergleich zu gedruckten Exemplaren, weil Verlage die enormen Preisvorteile bei Herstellung und Vertrieb nicht an die Leser weitergeben. Im Gegenteil, durch DRM (digital rights management), das leider zu einem Synonym für „Kopierschutz“ geworden ist, werden zusätzlich Nachteile aufgebaut. Darüber hinaus werden immer noch PDFs als E-Buch angeboten, obwohl sie m. E. wichtige Kriterien gar nicht erfüllen.

Sammlung kostenloser Bücher (Quelle: Ligman/Microsoft)

Sammlung kostenloser Bücher
(Quelle: Ligman/Microsoft)

Da freut man sich, wenn man Lesefutter kostenlos, ohne DRM — und ganz legal bekommen kann. Wenn man die Quellen kennt, kann man auf eine große Auswahl zugreifen.

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