It’s not a bug — Automatische Bildanalyse in Instagram & Co.

Seit ein paar Tagen gibt’s bei Facebook & Co. Probleme. Dabei sind vor allem Bilder betroffen, was besonders bei einem Dienst wie Instagram auffällt, denn sie fehlen meist. Doch es lohnt sich trotzdem genauer hinzusehen, vor allem wenn du Webentwickler bist. Natürlich versuche ich, jedem Bild per title-Tag eine Beschreibung mitzugeben, denn auch im Text finde ich eine Bildunterschrift leserfreundlich (man kann sonst rätseln, was ein Bild verdeutlichen soll).

Bilder werden bis zu einem gewissen Grad automatisch erkannt

Bilder werden bis zu einem gewissen Grad automatisch erkannt.

Wie erwartet ist jeder Broken Link beschriftet, allerdings nicht nur mit der manuell vom Fotografen getippten Bildbeschreibung, sondern offenbar mit einer automatischen Analyse. In den grauen Flächen liest du beispielsweise folgenden Text:

Bild könnte enthalten: Gras, im Freien und Natur.

Gemeint ist mein Osterhase im freien Feld. — Sicherlich keine perfekte Bildbeschreibung, aber auch nicht daneben.

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Focus — Klicks um jeden Preis… [Kommentar|Update]

Konkurrenz belebt das Geschäft. Das ist die Idee mit der im Januar 1993 der „Focus“ quasi als „Spiegel light“ antritt: Statt ermüdend langer Monologe in Mikroschrift will das Nachrichtenmagazin auf den Punkt kommen. Viele Artikel umfassen nur wenige Doppelseiten — und vor allem Infografiken, ein Trend der heute das Internet beherrscht.

Inder litt ganzes Leben an Schmerzen... (Quelle: Focus/FB a. a. O.)

Inder litt ganzes Leben an Schmerzen…
(Quelle: Focus/FB a. a. O.)

Lange sieht man den Gründer Markwort in der Werbung mit „Fakten, Fakten, Fakten und dabei an den Leser denken„. In meinen Twitter- und FB-Profilen habe ich eine Menge Medienstreams, weil man dann ohne große Mühe die Schlagzeilen mitbekommt (Google News hat bei der Übersichtlichkeit m. E. deutlich nachgelassen). Doch bei Focus scheint man einen neuen Trend „entdeckt“ zu haben: den Clickbait, Klicks um jeden Preis.

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Symbol für Langeweile.

Symbolfotos von Agenturen oder Microstocks sind ja so praktisch. Man braucht keinen teueren Fotografen, die Bilder sind jederzeit über Online-Archive zur Hand und sie kosten Cent-Beträge.

Symbolbild in der Süddeutschen Zeitung. (Beleg-Quelle: Screenshot 20.10.2015 a. a.O.)

Symbolbild in der Süddeutschen Zeitung.
(Beleg-Quelle: Screenshot 20.10.2015 a. a.O.)

Es gibt inzwischen eine Bebilderungswut. „Früher“, als jedes Foto durch hohen Aufwand auch höhere Kosten verursacht, überlegt man sich ganz genau, ob ein Bild nötig ist und was es bringt. Jetzt gibt es kaum einen Artikel ohne „Aufmacher“-Foto — doch was soll daran der Informationsmehrwert sein, wenn durch das Bild lediglich ein Buzzword transportiert wird: Facebook. — Das Bild fällt mir besonders auf, weil ich es schon kenne, und zwar von 2011.

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Die Frage wurde schon beantwortet…

Alle wollen in Social Media machen, an Hand der „Typologie der Forenbenutzer“ von Atomaffe kann man sich auf die Widrigkeiten bei Nutzung eines Forums einstellen.

Es fängt mit einer typisch naiven Frage an — wie esse ich am besten eine Banane — und analysiert die Antworten darauf. Dabei hat der Beitrag — leider — eine erschreckend große Realitätsnähe, wenn aus üblichen Antworten typische Nutzer abgeleitet werden:

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Lightroom: Die besten Fotos automatisch bei Facebook veröffentlichen.

Wenn es um private Daten geht, sollte man Facebook sehr skeptisch gegenüberstehen. Doch man kann auch aus der Per drag & drop veröffentlichen.Not eine Tugend machen, wenn es um Selfmarketing beispielsweise als Fotograf oder Fotojournalist geht.

Per „drag & drop“ veröffentlichen.

Dann kann man die Reichweite und Popularität von Facebook für Eigenwerbung nutzen. Standardmäßig kann man dazu Bilder an Beiträge anhängen oder Alben anlegen. Wer Lightroom zur Bildverwaltung nutzt, kann es elegant vereinfachen.

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Bilderklau geht weiter und wird dreister [Update]

Geiz ist geil, das schreiben sich leider auch im Land der Dichter und Denker inzwischen viele gewerbliche Verlage und Werbeagenturen auf die Fahnen. Wenn Mikrostock oder das Amateurfoto nicht billig genug sind — dann bedient man sich an Privatbildern persönlicher Blogs, frei nach dem Motto „selbst schuld“, wenn du etwas ins Netz stellst.

Bilderklau durch eine dubiose Website...

Bilderklau geht weiter…

Bereits im vergangenen Jahr habe ich bei nur einer kleinen Stichprobe selbst eine Firma dabei erwischt, die frech die Unternehmenshomepage mit einem meiner Bilder illustriert hat. Dort ist das Foto inzwischen verschwunden, dafür taucht es ungefragt auf einer dubiosen Linkseite „QuoteKo“ auf (07/2014, die natürlich nicht verlinke, um ihr nicht auch noch Besucher zuzuführen!).

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Was kommt nach WhatsApp? Alternative Messenger.

Es war sogar in den Nachrichten der Tagesschau: „Facebook übernimmt WhatsApp“ — und zwar für den unglaublichen Betrag von 19.000.000.000 US-Dollar — eine Zahl, die man in die meisten Taschenrechner so gar nicht eintippen kann… Facebook (FB) erhofft sich dadurch, den eigenen Nutzerstamm von ca. 1,2 Milliarden Nutzern um die etwa 450 Millionen User von WhatsApp (WA) erweitern zu können. Blöd nur, daß ein nicht unbeträchtlicher Teil WA nutzt, um gerade FB aus dem Weg zu gehen: Werbung, Werbung, Werbung und Mißbrauch der persönlichen Daten, Bilder usw. bringen nicht wenige mit FB in Verbindung. Die Gründer und Verkäufer beteuern zwar, daß es wie gewohnt — ohne Werbung und mit (einigermaßen)WhatsAppDatenschutz — weitergehen soll, doch Zweifel sind angebracht: Wie soll sich denn die Investition rechnen, wenn der Nutzer ca. 1 Dollar pro Jahr zahlt?

Was ändert sich bei WhatsApp mit der
Übernahme durch Facebook?

Viele werden deshalb nicht von heute auf morgen sofort ihren Account bei WhatsApp löschen, sondern erstmal die Alternativen sondieren. Deshalb ist es für FB erstmal nur eine trügerische Ruhe. Spiegel Online warnt: „Datenschützer ruft zu Boykott von WhatsApp auf“ und die Süddeutsche Zeitung kritisiert „Vom Rebellen zum Vasallen„. Umgekehrt sollten die unverhofft bekannt werdenden Unternehmen nicht zu früh jubeln, werden doch vermutlich erstmal Tausende (Millionen?) von „Test“-Accounts eingerichtet.Schließlich muß man aufpassen, daß man nun nicht den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben versucht, denn manche Alternative ist wohl nicht wirklich eine.Viele User werden erstmal alles mögliche ausprobieren und dann Nutzen, Kosten und vor allem den Freundeskreis entscheiden lassen, wo man hängen bleibt. — Welche Alternativen könnten in Frage kommen?

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