LO Writer: Mysteriöse graue Linie treibt mich in den Wahnsinn

Wann immer ich eine neue (Schreib-) Software installiere, führt mein erster Weg meist in die Einstellung der Auto-Korrekturen. Sie sind gut gemeint, orientieren sich leider an DAUs — und treiben arglose Vielschreiber in den Wahnsinn. Sofort abschalten.

Solche Linien markieren Bereiche...

Solche Linien markieren Bereiche…

Leider gibt es so etwas auch beim Libre Office Writer: Aus zwei Minuszeichen hintereinander wird ein Gedankenstrich — ganz nett. Aus ganz vielen Minuszeichen hintereinander wird nach [Return] eine Trennlinie — überraschend… Noch überraschender ist es, wie schwer es ist, diese Dinger wieder loszuwerden…

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LO Writer: Schusterjungen verhindern Absatzformatierung.

Eine kleine Notiz zu Libre Office Writer: Gerade brüte ich über eine Formatvorlage, die bei einer Aufzählung lange Absätze beim Umbruch immer komplett verschiebt. Ganz klar, das ist eine Funktion unter Textfluss, doch unter Optionen ist Absatz nicht trennen einerseits gar nicht ausgewählt, andererseits auch nicht anklickbar.

Absatz nicht trennen deaktiveirt, wenn Schusterjungenregelung aktiv

Absatz nicht trennen deaktiviert, wenn Schusterjungenregelung aktiv.

Des Rätsels Lösung: Wenn Schusterjungenregelung und Hurenkinderregelung aktiviert sind, wird Absatz nicht trennen deaktiviert — machst du bei den beiden o. g. Funktionen das Häkchen weg, kannst du auch die Absatztrennung verwenden.

3 schnelle Wege, um lästige Formatierungen in der Zwischenablage loszuwerden.

Wenn man per copy & paste über die Zwischenablage (Klemmbrett oder auch Clipboard) Textabschnitte aus einem Dokument, einer E-Mail oder einer Webseite übernehmen möchte, werden in der Regel auch die Textauszeichnungen wie fett oder kursiv übernommen, meist sogar andere Schriftschnitte oder sogar Farben. Nur in den seltesten Fällen mag dies eine tolle Funktion sein, meist ist dies doch eher sehr störend und bedeutet aufwendige Nachbearbeitung. — Mit drei einfachen Methoden kann man sich die Arbeit vereinfachen.

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PDF: Metadaten bearbeiten.

Der Weg zum E-Buch ist mühsam, wie leider viele schlecht formatierte Bücher für den Kindle zeigen (MOBI bzw. AZW). Aber auch beim „Stiefbruder“ PDF gibt es trotz der enormen Verbreitung und großen Bekanntheit noch immer Lücken. Zwar gibt es eine Menge Druckertreiber, die aus fast jedem Programm heraus das einfache Erstellen eines PDFs ermöglichen (zum Beispiel „Liste von PDF-Software“ bei Wikipedia), doch die unterstützen nur das Offensichtliche (und haben leider sogar manchmal schon Probleme bei Sonderzeichen im Text). Selten werden dagegen die Metadaten abgefragt und auch Anzeigeoptionen oder Sicherheitsmerkmale bleiben meist außen vor.

BeCyPDFMetaEdit

BeCyPDFMetaEdit zur Bearbeitung von Metadaten in PDFs.

Als ich mein kostenloses E-Book zur Makrofotografie zusätzlich als PDF speichere, stoße ich in den Dokumenteneigenschaften ebenfalls auf unpassende Einträge. Je nach Programm sind dort unsinnige oder irreführende Angaben zu finden. Wer beispielsweise ein Dokument direkt aus Word als PDF speichert, findet dort den Eintrag „Microsoft(R) Office Word“ als „Urheber“ bzw. „Hersteller“. Ärgerlich für alle Beitigten…

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E-Book-Frust in der Krimi-Sammlung

Norddeutschland, Morddeutschland von Alfred Bekker (Quelle: Amazon|Vorschau)Die Ablehnung gegenüber E-Büchern geht nicht selten auf unerfreuliche Erfahrungen mit schlecht formatierte Dateien zurück. Auch ich habe in den vergangenen Monaten öfter welche gefunden, wie beispielsweise in einem PC Welt Ratgeber.

Norddeutschland, Morddeutschland von Alfred Bekker
(Quelle: Amazon|Vorschau)

Leider bin ich nun bei einem sonst sehr fleißigen Autoren mehrfach fündig geworden: Alfred Bekker — laut Wikipedia hat er bisher 350 Romane und 1.000 Kurzgeschichten veröffentlicht. Im Amazon Kindle-Shop bringt er es z. Zt. auf rund 475 Treffer. Eigentlich sollte er wissen, wie es geht…

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Kindle: E-Book im Flattersatz.

Kindle erweitern

Je ausgefeilter die E-Book-Reader daherkommen, um so erbitterter wird das gedruckte Buch verteidigt — nicht selten von Leuten, die selbst nur über einen bescheidenen Buchbestand verfügen.

Ein nicht unberechtigter Einwand ist ist gelegentlich mangelnder Lesekomfort, wozu ein nicht abschaltbarer Blocksatz gehört. Gerade, wenn bei großer Schrift häufig ein Zeilenumbruch nötig wird, entstehen dabei große Lücken im Text. Obwohl im System verborgen, kann man den Kindle nicht einfach auch Flattersatz (linksbündig) umstellen — es sei denn, man kennt die richtige Stellschraube…

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