CMS ohne SQL

Manchmal ist weniger mehr, so auch bei Websites. Natürlich kann sich inzwischen praktischer jeder einen Internetauftritt auch auf Basis eines komplexen Content-Management-Systems leisten (z. B. mit Joomla), aber nicht immer ist das notwendig. Es gibt eine Menge kleinerer Seiten, die man sogar mit statischem HTML realisieren kann. Der Nachteil solcher „handgeschmiedeten“ Seiten ist, daß man dann auch für kleinste Änderungen auf technischer Seite eingreifen muß, zum Beispiel um eine Telefonnummer zu aktualisieren (dafür kann man so eine Seite notfalls sogar kostenlos via Dropbox „hosten“ ).

Einen interessanten Kompromiß stellen CMS dar, die lediglich PHP benötigen, aber ohne Datenbank auskommen. Dabei werden die variablen Inhalte in Textdateien gespeichert (flat file), die sich über einen integrierten Editor bearbeiten lassen. Man profitiert dabei nicht nur von geringeren technischen Anforderungen und leichterer Pflege (Installation, Backup, Portierung), sondern kann gerade Anfänger auch leichter einweisen.

Allerdings blühen diese Pflänzchen eher im Verborgenen. Viele Systeme sind dabei Opensource und kostenlos, aber auch die kostenpflichtigen sind meist eher preisgünstig. Zurückhaltung ist m. E. bei Systemen geboten, die zwingend mit einem externen Hosting und ausgelagerten Programmteilen verbunden sind.

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