Libre Office: Buchexport via Plugin „Writer2Epub“

Die Möglichkeit elektronisch zu publizieren macht Autoren von Verlagen unabhängig, ist fast ohne Kostenrisiko und beschert dem Selfpublishing einen ungeheuren Boom. E-Buch und Druckwerk verbinden ist nicht einfach.Und doch möchten viele Leser am Ende ein gedrucktes Buch haben, besonders bei Fachliteratur.

E-Buch und Druckwerk zu verbinden ist nicht ganz so einfach.

Mein Praxisbuch zum Workflow mit Lightroom entwickelt sich kontinuierlich und ist als E-Book in der überarbeiteten und erweiterten dritten Ausgabe erhältlich. Doch zum schmökern oder als Seminarunterlage soll es zu Papier gebracht werden. In meinem Beitrag „Vom E-Buch zum Druckerzeugnis “ beschreibe ich die „Grundlagenforschung“ und den Ansatz, die Epub-Dateien in eine Textverarbeitung zu importieren und zu einem brauchbaren Word-Dokument zu formen. Es geht, ist aber nicht auf einen Klick möglich und deshalb mit hohem Korrekturaufwand verbunden. Und auf Grund kleiner Textänderungen, Umbruch usw. hat man schnell zwei unterschiedliche Versionen… Deshalb möchte ich einen anderen Ansatz ausprobieren: Ich bleibe in Libre Office Writer, gehe den umgekehrten Weg und exportiere ins Epub-Format. Ob das auf Knopfdruck klappt?

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Vom E-Buch zum Druckerzeugnis (Teil 2) [Update]

Mit meinem E-Buch „Lightroom 6 — Das Praxisbuch zum Workflow“ werde ich zwar nicht reich und berühmt, aber es verkauft sich als Selfpublishertitel ganz gut, ist ein Stück weit Experiment, Lebens- wie Berufserfahrung und macht Spaß. Nach der zweiten Aktualisierung und Überarbeitung ist es an der Zeit, den Leserwunsch nach einer gedruckten Ausgabe zu prüfen. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten vom Komplettpaket als printing in demand bis zum eigenen Druckauftrag.

Aus dem E-Buch ein Druckerzeugnis machen.

Aus dem E-Buch ein Druckerzeugnis machen.

Wie Teil 1 meines Berichtes zeigt, läßt sich so ein Projekt nicht „nebenbei“ umsetzen. Es ist zwar erstaunlich, was man als interessierte und engagierte Privatperson inzwischen auf die Beine stellen kann, doch — wie immer so schön gesagt — der Teufel liegt im Detail.

Noch immer bin ich dabei, mein schönes ePUB/Mobi in eine Textverarbeitung zu bekommen, möglichst nicht „irgendwie“, sondern als Basis für eine sinnvolle Weiterentwicklung. Und welche Druckerei wirklich etwas taugt werde ich wohl erst erfahren, wenn ich es mit einem echten Auftrag ausprobiert habe.

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Kindlean — mehr Durchblick mit „Sammlungen“. [Update]

Der Kindle ist schon ein interessantes Stück Technik, doch wenn man ihn entsprechend intensiv nutzt, wird der „Home“-Bildschirm schnell unübersichtlich. Eine Möglichkeit wäre ein ausgefuchstes Management, nur „wichtige“ oder „aktuelle“ Bücher auf das Gerät zu laden — aber das widerspricht ja „irgendwie“ dem Grundgedanken, die Bibliothek dabei zu haben. Es bleiben also (vorerst) nur die Sammlungen (Collections), die man prinzipiell auch direkt auf dem Gerät anlegen und verwalten kann — m. E. aber eine Strafarbeit.

Mit Kindlean kann man Sammlungen organisieren

Mit Kindlean kann man endlich Sammlungen organisieren.

Wie schön, daß dies auch andere so sehen und eine komfortable Lösung entwickelt haben: Mit Kindlean — so ähnlich wie „lean“ (schlank) und „clean“ (sauber) — kann man seinen Buchbestand bequem am Bürocomputer verwalten und alle Vorteile nutzen.

Wie es aussieht, hat der Entwickler das Projekt leider eingestellt und leitet auf eine Amazon-Seite weiter…

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