PDF: Drucken verweigert und Kopieren gesperrt — na und?

Ich bin ja kein Freund von PDF, vor allem, wenn es ein E-Buch sein soll. Und dann gibt es noch die besonderen Fälle, wo mir die alte Ausgabe eines Buches geschenkt wird, dann aber doch wieder nicht: Drucken verweigertDrucken verweigert, Text kopieren gesperrt… Das nervt.

„Drucken verweigert“ ist kein wirklicher „Schutz“.

Ich erinnere mich noch ganz gut an den „Paßwortschutz“ in WinWord II: im Header vor dem normalen Text stand das Paßwort im Klartext. Jeder, der die Datei einfach in einem Text- oder ggf. Hex-Editor zu öffnen wußte, konnte dort einfach nachsehen.

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Selfpublisher: Kopierschutz oder nicht?

Einerseits habe ich schon einige Bücher über traditionelle Verlage veröffentlicht, andererseits bin ich dabei noch nur bedingt mit meinen Wunschthemen zum Zuge gekommen. DRM taugt nicht als Kopierschutz.Deshalb habe ich KDP entdeckt und dort schon mehrere Bücher in Eigenregie veröffentlicht — und jedesmal stellt sich die Frage, DRM aktiviren oder nicht?

DRM taugt nicht als Kopierschutz.

Bisher sind vor allem Verlage Verfechter von DRM, aber es bröckelt: Buchreport berichtet von einer Umfrage, wonach sich 89 Prozent der Teilnehmer für eine Abschaffung aussprechen (Feb. 2015). Demnach verzichtet dtv 2015 zwar nicht wirklich, sondern stellt auf weichen Kopierschutz um. Auch Random House wird weich. Dabei wird das Kopieren als solches nicht verhindert, allerdings ein Wasserzeichen für die Rückverfolgung verwendet. Auch das Börsenblatt berichtet von einem Bröckeln (2014).

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