Für Lightroom 9 muß konvertiert werden, Panorama verschlimmbessert.

Seit ein paar Tagen gibt es bei Lightroom ein Update oder sogar ein Upgrade, wenn man die neue Major Release „9“ so interpretieren möchte. Aber es braucht einen nicht zu interessieren, seit „alle“ im Zwangsabo sind (sofern nicht landesweit die Server abgeschaltet werden wie beisplw. in Venezuela).

Für Lightroom 9 muß konvertiert werden

Für Lightroom 9 muß der Katalog konvertiert werden.

Bei einem Versionssprung erwartet man eigentlich erhebliche Neuerungen, wie beispielsweise ein Focusstacking. Doch nichts dergleichen, es gibt Verbesserungen im Detail. Eines fällt allerdings sofort auf, für Lightroom 9 muß erneut der Katalog konvertiert werden. Das nimmt bei meinen rund 110.000 Bildern sowie den zugehörigen Vorschauen gehörig Zeit in Anspruch, ist also nicht „nebenbei“ zu erledigen, wenn man noch etwas wichtiges zu erledigen hat (und ist wie immer nicht abwärtskompatibel).

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Parkschlößchen [vor 10 Jahren]

Bei Panorama-Foto denken viele Nutzer an weitläufige Landschaftsaufnahmen. Du kannst diese Technik aber auch gut als Weitwinkel-Ersatz verwenden. Da Software das zu Grunde liegende Stitching („Zusammenflicken“) inzwischen ganz gut im Griff hat, muß diese Technik nicht in der Kamera eingebaut sein. Im Gegenteil, externe Software ist da oft leistungsfähiger und profitiert vom technischen Fortschritt.

Das Parkschlößchen wird renoviert

Das Parkschlößchen wird renoviert (2009).

So entsteht das Foto eines alten Ausflugslokals aus 19 Teilaufnahmen, die ich vor rund zehn Jahren mit meiner Canon Powershot G7 mache. Eine hochwertige Kompaktkamera, die allerdings nur ein schwaches Zoom ab ca. 35 mm KB bietet (7,4 mm Brennweite x 4,9 Crop-Faktor, heute kann ich auf echte 14 mm KB zurückgreifen). Ich mache damals diese Aufnahmen „auf Vorrat“, weil 2009 die Software noch hakelig arbeitet, aber 2019 steht sie sogar in Lightroom zur Verfügung (ab LR 5).

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It’s not a bug — Automatische Bildanalyse in Instagram & Co.

Seit ein paar Tagen gibt’s bei Facebook & Co. Probleme. Dabei sind vor allem Bilder betroffen, was besonders bei einem Dienst wie Instagram auffällt, denn sie fehlen meist. Doch es lohnt sich trotzdem genauer hinzusehen, vor allem wenn du Webentwickler bist. Natürlich versuche ich, jedem Bild per title-Tag eine Beschreibung mitzugeben, denn auch im Text finde ich eine Bildunterschrift leserfreundlich (man kann sonst rätseln, was ein Bild verdeutlichen soll).

Bilder werden bis zu einem gewissen Grad automatisch erkannt

Bilder werden bis zu einem gewissen Grad automatisch erkannt.

Wie erwartet ist jeder Broken Link beschriftet, allerdings nicht nur mit der manuell vom Fotografen getippten Bildbeschreibung, sondern offenbar mit einer automatischen Analyse. In den grauen Flächen liest du beispielsweise folgenden Text:

Bild könnte enthalten: Gras, im Freien und Natur.

Gemeint ist mein Osterhase im freien Feld. — Sicherlich keine perfekte Bildbeschreibung, aber auch nicht daneben.

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Buch: Lightroom 8 – Schnelleinstieg

Um mit Lightroom effektiv arbeiten zu können, brauchst du den richtigen Ansatz, denn diese datenbankbasierte Fotobearbeitung ist anders: Wenig Spielerei, dafür kannst du viele Hundert Fotos innerhalb kurzer Zeit sichten und bearbeiten. Schwerpunkt dieses Buches sind die Bibliothek (Katalog) sowie die Entwicklung (Demosaicing). Dabei gehe ich von fotografischen Erfordernissen (Aussortieren), kreativen Ansprüchen Lightroom Schnelleinstieg(Belichtungskorrektur) und effektivem Workflow (Wasserzeichen) aus — so, wie ich täglich damit arbeite.

Jetzt bei Amazon erhältlich: Lightroom Schnelleinstieg.

Nachdem “Mein Praxisbuch zum Workflow” zum mehrere Hundert Seiten starken Leitfaden angewachsen ist, findest du hier den auf 170 Seiten geballte Information eingedampften Schnelleinstieg. So kannst du dir zügig einen Überblick verschaffen (LR 8 Classic mit Hinweisen auf Vorgänger, nix Cloud CC). Die Idee dahinter ist, daß du buchstäblich „eine Ahnung“ von den Möglichkeiten bekommst und dich dann gezielt in die für dich wichtigen Details einarbeiten kannst.

Update Lightroom 8.1

Das Update von Lightroom 8.1 bringt ein paar Neuerungen im Detail, dafür auch auch deutlich Verdruß. Wie so oft habe ich nicht das Gefühl, daß sich seit LR 6 viel getan hat (das nach mehreren Hundert Euro Kaufpreis nun 12 Euro monatlich rechtfertigen würde)…

Update von Lightroom 8.1

Update von Lightroom 8.1

In aller Kürze: Das „Update“ verhält sich (bei mir) eher wie eine Neuinstallation: Nach dem Öffnen startet das Erklärprogramm. Es fällt auf, daß oben links mein individuelles Logo ist verschwunden ist, aber auch viele andere individuelle Einstellungen sind verändert oder verschwunden. So fehlt ein Großteil meiner Export-Presets — eine Katastrophe! Ich hoffe, daß ich sie auf der Festplatte aus meinem Backup wieder einbinden kann.

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Land unter bei Lightroom: Ohne Abo verschwindet Kartendarstellung (Geokodierung)

Ich weiß nicht, was mich mehr auf die Palme bringt: die Dreistigkeit Adobes, Software nachträglich einzuschränken oder das „Verständnis“ offenbar naiver User, daß Adobe mit ihrer Software machen könne was sie wollen.

Adobe schaltet Kartendarstellung ab.

Adobe schaltet Kartendarstellung ab.

Worum geht es? Adobe zieht die Daumenschrauben an. Nicht nur, daß simple Dinge der Vorgängerversionen nicht mehr gepflegt werden, z. B. Objektivprofile, jetzt verschwinden auch noch Funktionen…

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