Bilderklau geht weiter und wird dreister [Update]

Geiz ist geil, das schreiben sich leider auch im Land der Dichter und Denker inzwischen viele gewerbliche Verlage und Werbeagenturen auf die Fahnen. Wenn Mikrostock oder das Amateurfoto nicht billig genug sind — dann bedient man sich an Privatbildern persönlicher Blogs, frei nach dem Motto „selbst schuld“, wenn du etwas ins Netz stellst.

Bilderklau durch eine dubiose Website...

Bilderklau geht weiter…

Bereits im vergangenen Jahr habe ich bei nur einer kleinen Stichprobe selbst eine Firma dabei erwischt, die frech die Unternehmenshomepage mit einem meiner Bilder illustriert hat. Dort ist das Foto inzwischen verschwunden, dafür taucht es ungefragt auf einer dubiosen Linkseite „QuoteKo“ auf (07/2014, die natürlich nicht verlinke, um ihr nicht auch noch Besucher zuzuführen!).

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Bilderdieben auf der Spur — erwischt…

Herr Guttenberg und Konsorten verhelfen der Problematik sowie Tools zur Plagiatssuche zu ungeahnter Popularität. Während der „Doktor“ gern mal abschreibt, übt sich der Webmaster im Bilderklau. Neben vielen speziellen Tools gibt es aber inzwischen auch ein Hausmittel — eine Option in der Google Bildersuche.

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Beim ersten Test finde ich nur meine eigene Zweitverwertung, doch bei den Baudenkmälern, die ich zusammen mit meinem Vater betreue, bin ich mir ziemlich sicher: Hier findet nicht selten Selbstbedienung durch „Heimatseiten“ statt. Schon beim dritten Testbild lande ich einen (etwas unerwarteten) Treffer…

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